Stadtbaurat meldet sich zu Wort

Fulda: Kritik an Aueweiher-Sanierung reißt nicht ab - Stadt verteidigt Vorhaben

Auch am Weiher-Nordufer in Fulda wurden Bäume gefällt.
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Auch am Weiher-Nordufer in Fulda wurden Bäume gefällt.

Der Schlagabtausch zwischen Stadt und Naturschützern zur Aueweiher-Umgestaltung geht in die nächste Runde: Nachdem Vertreter von Vogelschutzwarte und NABU erneut Kritik äußerten, verteidigt sich Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) mit deutlichen Worten.

Fulda - Vor allem zwei Punkte stoßen den Umwelt- und Naturschützern nach wie vor bitter auf: Die Stadt Fulda möchte beide Weiher zusammenlegen, um die Wasserqualität zu verbessern, und Bäume dort fällen*. Sowohl die staatliche Vogelschutzwarte Hessen*, als auch der NABU Fulda-Künzell haben in den vergangenen Tagen deutliche Kritik an den geplanten Sanierungsarbeiten der Aueweiher geübt.

Die Stadt Fulda* weist diese Vorwürfe zurück. Die Behauptungen basierten „auf größtenteils falschen oder längst überholten Informationen“, sagt Fuldas Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos). „Die Maßnahmen zur Landesgartenschau 2023 sind von den Gremien mit breiter Mehrheit beschlossen worden, sie unterliegen alle dem Fachrecht, weswegen teils langwierige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden mussten, bei denen auch der Naturschutzbeirat frühzeitig eingebunden wurde.“ Zudem habe es konstruktive Gespräche mit Vertretern des NABU gegeben, deren Ergebnisse in die jeweiligen Planungen größtenteils einfließen konnten, erläutert Schreiner. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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