„Vorschlag ist völlig daneben“

Tennet legt offen, wo Fulda-Main-Stromleitung gebaut werden soll: Betroffene Kommunen gehen auf Barrikaden

Es müssen Strommasten gebaut werden, die bis zu 70 Meter hoch werden könnten. (Symbolfoto)
+
Es müssen Strommasten gebaut werden, die bis zu 70 Meter hoch werden könnten. (Symbolfoto)

Die Diskussion über die Trasse der geplanten Fulda-Main-Leitung von Mecklar über Dipperz nach Unterfranken bekommt eine neue Basis: Der Netzbetreiber Tennet hat bekanntgegeben, wo er bauen will. Aus betroffenen Kommunen kommt Protest.

Region Fulda - Gebaut werden soll eine 380.000-Volt-Leitung, die Wechselstrom transportiert. Bisher waren für die 51 Kilometer zwischen den Umspannwerken in Mecklar und Dipperz-Kohlgrund drei Trassen in der Diskussion: Die westliche Variante der Fulda*-Main-Leitung führte grob entlang der A7; die östliche Variante wäre im Übergang zu den Ausläufern der Rhön verlaufen. Die mittlere Variante verläuft grob parallel zur B27.

Tennet schlägt für die Fulda-Main-Leitung jetzt die mittlere Trasse vor*, die in weiten Teilen parallel zur B27 verläuft. Allerdings macht die vorgeschlagene Variante südlich von Hünfeld einen starken Knick nach Osten und berührt damit die Gemeinde Nüsttal. Tennet veröffentlichte am Mittwoch eine 1000 Meter breite Trasse. Wo dann genau gebaut wird, entscheidet sich später. Die Vorschlag-Variante für den südlichen Verlauf von Kohlgrund nach Unterfranken* will Tennet im Herbst veröffentlichen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.