Termin im März

Naturschützer und Landkreis Fulda streiten um Milseburghütte: Neubau nach Mediation möglich?

Seit Ende September 2019 ist die Milseburghütte nicht mehr bewirtet und verschlossen. (Archivbild).
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Seit Ende September 2019 ist die Milseburghütte nicht mehr bewirtet und verschlossen. (Archivbild).

Erst nach einer Mediation, also einer Vermittlung, die im März stattfinden soll, können der Landkreis Fulda und die Gemeinde Hofbieber sagen, ob überhaupt und unter welchen Bedingungen der Neubau der Milseburghütte in der Rhön realisiert werden kann.  

Rhön - Tausende von Wanderern passieren auf ihrem Weg zum Milseburggipfel seit 15 Monaten die geschlossene Hütte und fragen sich, wie es weitergeht. Nachdem die Hessische* Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie (HGON) wegen naturschutzrechtlicher Bedenken gegen den Neubau Klage eingereicht hat*, schlug das Verwaltungsgericht in Kassel eine Mediation vor. Die HGON als auch die Gemeinde Hofbieber und der Landkreis Fulda unterstützen diesen Vorschlag.*

Der Landkreis Fulda* hatte zuletzt erklärt, dass er „die naturschutzrechtlichen Konflikte für lösbar“ halte. Die Naturschützer befürchten, dass mit dem Neubau ein touristischer Magnet entsteht, die Hütte größer als geplant wird und dass sie durch Bohrungen voll erschlossen wird. Laut Landrat Bernd Woide entbehren diese HGON-Vorwürfe „jeder Grundlage“*. *FuldaerZeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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