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Giftköder im Park: Polizei setzt 1000 Euro als Belohnung aus

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Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Nach dem Fund von Giftködern in einem Frankfurter Park hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise auf den Täter ausgesetzt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft intensiviere damit die Suche nach Zeugen, da es bislang an zielführenden Hinweisen fehle. Das teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Zusätzlich finde eine Untersuchung mehrerer Proben der Giftköder statt, hieß es weiter.

Frankfurt/Main - Unterdessen wurden am Donnerstag auch in Friedberg in der Wetterau Giftköder gefunden. Nach Angaben der örtlichen Polizei ist ein Hund gestorben, nachdem er von ihnen gefressen hatte. Spaziergänger entdeckten auf der Wiese zudem zwei tote Igel. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die Köder mit Rattengift versetzt. Ob es einen Zusammenhang zu den Fällen in Frankfurt gibt, war zunächst ungeklärt. In Wörth am Main an der Grenze zu Hessen wurden am Mittwoch Wurststücke gefunden, in die Tabletten hineingesteckt wurden.

Um den Frankfurter Fall aufzuklären, setzte die Tierschutzorganisation Peta bereits am Montag eine Belohnung von 1000 Euro aus. Mehrere Hunde hatten am Freitag im Stadtteil Riedberg im Bonifatiuspark die Köder gefressen. Elf Tiere zeigten daraufhin Vergiftungssymptome, sieben von ihnen verendeten. dpa

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