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Glätte und Schnee in Nordhessen: Rund 100 Unfälle mit mehreren Verletzten

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Von: Sebastian Richter

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Der Wintereinbruch führt in Nordhessen zu spiegelglatten Straßen. Die Polizei ist wegen dutzender Unfälle im Dauereinsatz, zeitweise war auch die A44 voll gesperrt.

Kassel – Der Winter ist zurück – und das mit voller Wucht. Der Schneefall und die Glätte haben zahlreiche Autounfälle in Nordhessen verursacht. „Seit 9 Uhr ist die Polizei bereits rund 100 Mal wegen Unfällen gerufen worden“, teilte die Polizei Nordhessen am Donnerstagnachmittag mit. Zehnmal habe es demnach so heftig gekracht, dass Menschen verletzt wurden, bei zwei Unfällen gab es Schwerverletzte. Die A44 musste zeitweise voll gesperrt werden.

Einer der besonders schweren Unfälle ereignete sich bei Bad Arolsen, an der Einmündung der B450 und der K8. Dort stieß gegen 10 Uhr ein Kleinwagen mit einem Linienbus zusammen. Die Fahrerin des Autos wurde bei dem Unfall schwer verletzt, Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, heißt es von der Polizei. Im Bus befanden sich zum Unfallzeitpunkt glücklicherweise keine Fahrgäste.

Schwerer Unfall auf der A44: Mehrere Menschen wurden verletzt, die Autobahn war zeitweise voll gesperrt.
Schwerer Unfall auf der A44: Mehrere Menschen wurden verletzt, die Autobahn war zeitweise voll gesperrt. (Symbolfoto) © Uwe Zucchi/dpa

Glatte Straßen in Nordhessen: Polizei wegen dutzender Unfälle im Dauereinsatz

Auch auf der A44 in Richtung Dortmund kam es zu einem schweren Unfall zwischen Zierenberg und Breuna. Dort war ein Lkw beim Spurwechsel gegen einen vor ihm fahrenden Pkw gestoßen. Das Auto geriet daraufhin ins Schleudern und krachte in einen weiteren Lkw. Bei dem Unfall wurden die Fahrerin und die Beifahrerin im Auto schwer verletzt. Auch der Fahrer des zweiten Lkw, in den das Auto gekracht war, wurde verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus.

Die Polizei sperrte in Folge der Unfallaufnahme die A44 für etwa eine Stunde in Richtung Dortmund komplett. Zur Höhe des entstandenen Schadens machten die Beamten zunächst keine Angaben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Glätte und Schnee. Autofahrer sollen besonders vorsichtig fahren, noch bis morgen bleibt die amtliche Warnung vor glatten Straßen bestehen. (spr)

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