Ticker für Hessen

Corona-Lage in Hessen wird kritisch: Zwei Städten steht die rote Warnstufe bevor

Für Hessen zeigen die aktuellen Corona-Zahlen des RKI den Ernst der Lage. Zwei Städten steht die rote Corona-Warnstufe kurz bevor. Starke Einschränkungen drohen.

  • Das RKI meldet die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen.
  • Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet nach wie vor Frankfurt – Die vierte Warnstufe droht.
  • In unserem neuen News-Ticker finden Sie alle aktuellen Entwicklungen zu Corona in Hessen.

Update von Dienstag: 06.10.2020, 07.45 Uhr: Wie die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, hat sich die Corona-Lage in Hessen wieder verschärft. Insgesamt sind oder waren seit Beginn der Corona-Pandemie 20.113 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind wieder 135 Neuinfektionen innerhalb von Stunden. Auch drei Todesfälle sind dazugekommen. Insgesamt steigt damit die Anzahl derer, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind auf 556 (Stand 06.10.2020, 00.00 Uhr).

Corona in Hessen: Frankfurt und Offenbach kurz vor kritischer Warnstufe

Aber der Ernst der Lage zeigt sich auch bei den 7-Tage-Inzidenzen. Denn mittlerweile befinden sich zwei Städte in Hessen kurz vor der vorletzten, roten Corona-Warnstufe. In Frankfurt kommen 47,1 Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche. Aber auch Offenbach hat mit vielen Neuinfektionen zu kämpfen. In der Stadt beträgt der Inzidenzwert 46,6. Steigen diese Werte weiter, ist bald die rote Corona-Warnstufe erreicht. Diese sieht ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ vor. Auch können gegebenenfalls Mobilitätseinschränkungen erteilt werden.

Zwei Städten in Hessen droht die rote Corona-Warnstufe, das zeigen die aktuellen Zahlen des RKI.

Corona in Hessen: Sozialministerium meldet aktuelle Fallzahlen – Stadt kratzt an vierter Warnstufe

+++20:25 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 190 weitere Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Gesamtzahl stieg damit am Montag auf 19 978 Fälle, wie aus dem vom hessischen Sozialministerium in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen (14.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um einen auf 553. Unter den Städten und Kreisen weist Frankfurt mit 47 die meisten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner (Inzidenz) auf. Dahinter folgen die Stadt Offenbach mit 35,2 sowie der Kreis Groß-Gerau mit 33,3.

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 656, Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 9,6
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 752, Todesfälle 21, 7-Tage-Inzidenz 11,7
  • Kreis Fulda: Infizierte 627, Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 13,0
  • Kreis Gießen: Infizierte 517, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 18,8
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 1.190, Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 33,3
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 381, Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 6,6
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 536, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 16,4
  • Kreis Kassel: Infizierte 579, Todesfälle 32, 7-Tage-Inzidenz 8,4
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 559, Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 17,4
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 503, Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 18,0
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.440, Todesfälle 54, 7-Tage-Inzidenz 18,3
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 772, Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 17,2
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 501, Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 28,8
  • Odenwaldkreis: Infizierte 493, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 2,1
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.364, Todesfälle 46, 7-Tage-Inzidenz 28,1
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 531, Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 20,3
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 691, Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 7,2
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 191, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 8,5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 266, Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 7,0
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 268, Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 13,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 637, Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 8,7
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 464, Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 18,1
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 3.729, Todesfälle 72, 7-Tage-Inzidenz 47,0
  • Stadt Kassel: Infizierte 602, Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 9,9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 616, Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 35,2
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 1.113, Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 22,6

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Fallzahlen – Stadt kratzt an vierter Warnstufe

Update von Montag, 05.10.2020, 06.38 Uhr: Die Fallzahlen der letzten Tage zeigen es, das Coronavirus wütet derzeit in Hessen wieder auf einem besonders hohen Niveau. Jetzt hat das Robert Koch-Institut (RKI) die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Die Gesamtzahl aller Corona-Infizierten seit Beginn der Pandemie ist auf 19.978 angestiegen. 190 Menschen haben sich innerhalb der letzten 24 Stunden mit dem Virus infiziert. Das sind wieder mehr Neuinfizierte als am Vortag (+172). Ein weiterer Mensch in Hessen ist in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Damit steigt die Zahl der Menschen, deren Tod mit einer Infektion in Zusammenhang gebracht werden kann auf 553.

In Hessen steigen die Corona-Neuinfektionen wieder, meldet das RKI.

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenzen zeichnen beunruhigendes Bild

Die Inzidenz-Werte die das RKI für die unterschiedlichen Regionen in Hessen errechnet hat, zeigt ebenfalls einen beunruhigenden Trend an. Frankfurt ist noch immer trauriger Spitzenreiter. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag (04.10.2020) wieder etwas gesunken war, ist sie jetzt wieder stark angestiegen. Laut RKI beträgt die Inzidenz in Frankfurt 47,7. Damit befindet sich die Stadt nur knapp unter der vierten Corona-Warnstufe Hessens. Ebenfalls mit vielen Neuinfektionen konfrontiert war die Stadt Offenbach. Ihr Inzidenzwert liegt jetzt bei 35,7 Corona-Fällen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Der Kreis Groß-Gerau liegt mit 33,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen kurz vor der dritten Warnstufe des Landes Hessen. Wird diese überschritten, drohen schärfere Corona-Maßnahmen, wie es auf der Webseite des Landes Hessen heißt. Auch der Kreis Offenbach ist orange eingefärbt. Hier beträgt die 7-Tage-Inzidenz 28,2 und ist innerhalb der letzten 24 Stunden ebenfalls wieder etwas angestiegen.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen zeigen starken Anstieg

+++ 15.07 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat für Sonntag (04.10.2020) die detaillierten Fallzahlen zur Corona-Verbreitung in Hessen veröffentlicht. Die Infektionszahlen steigen weiter, Frankfurt meldet mit einer 7-Tage-Inzidenz von 38,3 immer noch die meisten Neuinfektionen gemessen an der Einwohnerzahl.

Die Corona-Infektionszahlen steigen in Hessen weiter stark an, meldet das Sozialministerium.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen liegt mit 172 im Vergleich zum Samstag (03.10.2020) zwar hinter denen der Vortage, ist aber weiterhin hoch. Insgesamt haben sich in Hessen 19.788 Menschen infiziert. Besonders viele Neuinfektionen verzeichnen der Kreis Groß-Gerau (+18), der Lahn-Dill-Kreis (+23), der Main-Taunus-Kreis (+23), der Kreis Offenbach (+38) und die Stadt Offenbach (+14). Die Zahl der Toten bleibt mit 552 unverändert.

Unterdessen erwartet den Betreiber einer Bar in Bad Soden eine hohe Strafe, weil er die Corona-Regeln missachtet hat.

Hessen stellt Ausflugstipps für die Corona-Zeit bereit

+++ 13.36 Uhr: Die Tourismusbranche in Hessen setzt in der Corona-Pandemie weiter auf Ausflügler in den heimischen Regionen. Zum Start der Herbstferien können sich die Menschen in Hessen auf einer interaktiven Karte über Tagesausflüge im Land informieren, wie das Wirtschaftsministerium am Sonntag (04.10.2020) in Wiesbaden mitteilte. Auch barrierefreie Angebote seien auf der Karte in großer Zahl zu finden.

Das Land Hessen wolle mit dieser Herbstaktion die Tourismus- und Gastronomiebranche unterstützen, die immer noch unter den Folgen der Corona-Pandemie leide, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die interaktive Karte werde regelmäßig an die Corona-Verordnungen des Landes angepasst. 

Aktuelle Corona-Zahlen des RKI für Hessen

Update vom Sonntag, 04.10.2020, 9.24 Uhr: In Hessen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag (04.10.2020, 0 Uhr) 172 Corona-Neuinfektionen gegenüber Samstag (03.10.2020) registriert worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Hessen auf 19.788 Menschen. Die Zahl der Verstorbenen ist nach Angaben des RKI unverändert bei 552. Am Samstag war eine Person im Main-Kinzig-Kreis an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

Die nach Angaben des RKI am stärksten von neuen Corona-Infektionen betroffenen Landkreise und Kommunen in Hessen sind Frankfurt, der Kreis Groß-Gerau, die Stadt Offenbach und der Kreis Offenbach. In Frankfurt liegt die Zahl der Menschen, die sich in den letzten sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner infiziert haben, bei 38,9. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vortag mit einem Wert von 43,1. An zweiter Stelle folgt der Kreis Groß-Gerau mit einer Inzidenz von 33,5. Am Samstag hatte der Wert noch bei 33,7 gelegen.

Starker Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Kreis Offenbach

Ein starker Anstieg ist für den Kreis Offenbach zu verzeichnen. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 28,0. Am Samstag hatte der Wert bei 19,9 gelegen. In der Stadt Offenbach gab es einen leichten Anstieg von 29,9 auf 31,1. Die tatsächliche Zahl der Infektionen kann allerdings höher liegen, da nicht alle Gesundheitsämter an Sonntagen ihren Zahlen an das Robert Koch-Institut übermitteln.

Mobile Teststationen sollen zukünftig im ganzen Land an Corona-Brennpunkten eingesetzt werden.

Corona in Hessen: Frankfurt nähert sich Warnstufe 4

+++ 15.20 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt in Hessen weiter an. Das Hessische Sozialministerium hat wie jeden Tag seine aktualisierte Übersicht über die Fallzahlen der Kreise und kreisfreien Städte herausgegeben. Demnach gibt es seit Freitag 292 neue Corona-Fälle in Hessen. Insgesamt haben sich damit hessenweit 19.616 Menschen mit dem Virus infiziert. Im Main-Kinzig-Kreis verstarb eine Person nach einer Infektion, die gesamten Todesfälle in Hessen steigen damit auf 552.

Vor allem die Stadt Frankfurt ist stark betroffen. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 43,1 ist dort die Zahl der bestätigten Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten Woche am höchsten. Sollte dieser Wert 50 erreichen, erreicht Frankfurt die vierte Corona-Warnstufe. Dann wird die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen wieder von 50 auf 25 gesenkt. Auch in Offenbach und Groß-Gerau infizierten sich in der letzten Woche relativ viele Personen. Beide Regionen sind noch in der Warnstufe 2, die ein erweitertes Meldewesen und „bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ vorsieht.

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 652 (+10), Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 10,0
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 745 (+27), Todesfälle 21, 7-Tage-Inzidenz 11,4
  • Kreis Fulda: Infizierte 627 (+2), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 13,0
  • Kreis Gießen: Infizierte 494 (+17), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 12,2
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 1.172 (+12), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 33,7
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 381 (+1), Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 6,6
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 536 (+11), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 16,4
  • Kreis Kassel: Infizierte 574 (+5), Todesfälle 32, 7-Tage-Inzidenz 4,6
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 536 (+5), Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 8,3
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 495 (+7), Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 18,0
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.431 (+29), Todesfälle 54 (+1), 7-Tage-Inzidenz 18,5
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 749, Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 11,7
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 475 (+21), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 22,3
  • Odenwaldkreis: Infizierte 493 (+2), Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 2,1
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.321 (+18), Todesfälle 46, 7-Tage-Inzidenz 19,9
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 523 (+15), Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 17,6
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 691 (+8), Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 7,8
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 191, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 8,5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 264 (+3), Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 5,8
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 265 (+6), Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 10,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 632 (+12), Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 8,4
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 450 (+10), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 11,3
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 3.629 (+58), Todesfälle 71, 7-Tage-Inzidenz 43,1
  • Stadt Kassel: Infizierte 594 (+8), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 8,9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 595 (+3), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 29,9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 1.091 (+12), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 17,9

+++ 08.15 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder in Hessen. Das zeigen auch die Fallzahlen des Robert Koch-Institut (RKI). Demnach sind oder waren insgesamt 19.616 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 03.10.2020, 00.00 Uhr). Das entspricht einem Anstieg von 292 im Vergleich zum Vortag. Da das Sozialministerium von Hessen am Vortag (02.10.2020) jedoch von Übermittlungsschwierigkeiten bei den Infektionszahlen berichtet hatte, ist noch nicht klar, ob der hohe Zuwachs an Neuinfektionen ebenfalls eine technische Ursache haben könnte.

Corona in Hessen: Mehrere Regionen kurz vor nächster Warnstufe

Weiterhin befinden sich mehrere Regionen in Hessen aufgrund der hohen Corona-Zahlen kurz vor der nächsten Warnstufe des Eskalationskonzepts des Landes Hessen. Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Frankfurt. Dort kommen 43,7 Corona-Infektionsfälle auf 100.000 Einwohner bezogen auf die letzten sieben Tage. Erreicht die Stadt den Grenzwert 50, sieht das Eskalationskonzept von Hessen unter anderem ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ vor. Am Freitag hatte die Stadt Frankfurt bekannt gegeben, dass der Anstieg auf einen Ausbruch in einer Unterkunft zurückzuführen sind.

Darauf folgt der Kreis Groß-Gerau mit 33,9 Infektionen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohner. In Offenbach ist die 7-Tage-Inzidenz nach den Zahlen des RKI wieder etwas gesunken und beträgt 30,3. Am Freitag hatte das Gesundheitsamt von Offenbach gemeldet, dass die dritte Corona-Warnstufe* und ein Wert von 35 erreicht worden sei. Ob dieser Wert tatsächlich so weit gesunken ist, werden die Zahlen des Gesundheitsamts zeigen, die nochmals separat übermittelt werden. Die Daten der Gesundheitsämter können sich aufgrund kürzerer Meldewege von denen des RKI unterscheiden.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Dritte Warnstufe in zwei Regionen

+++ 14.47 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat 235 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zum Vortag gemeldet. Die hohe Zahl habe jedoch teilweise mit softwarebedingten Schwierigkeiten bei der Übermittlung zu tun, wie dem täglichen Bulletin des Ministeriums zu entnehmen ist. Die Inzidenzwerte seien jedoch nicht beeinträchtigt. Mit 41,4 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Frankfurt hessenweit am höchsten. Am Donnerstag hatte der Wert noch bei 25,3 gelegen, so das Sozialministerium. 171 Neuinfektionen wurden hier an einem Tag vermeldet. 114 Infektionen in Frankfurt können auf einen Ausbruch in einer Unterkunft zurückgeführt werden.

Für den Kreis Groß-Gerau (Inzidenz 35,1) waren am Mittwoch neue Corona-Maßnahmen bekannt gegeben worden. In der Stadt Offenbach liegt die 7-Tage-Inzidenz nun bei 32,2. Weitere Todesfälle gab es nicht, in Hessen sind insgesamt 551 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 642, Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 11,1
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 728, Todesfälle 21, 7-Tage-Inzidenz 7,7
  • Kreis Fulda: Infizierte 625 (+4), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 14,3
  • Kreis Gießen: Infizierte 477, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 7,0
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 1.160 (+15), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 35,1
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 380, Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 5,8
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 525 (+8), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 13,9
  • Kreis Kassel: Infizierte 569, Todesfälle 32, 7-Tage-Inzidenz 4,6
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 531, Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 6,3
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 488 (+1), Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 16,3
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.412, Todesfälle 53, 7-Tage-Inzidenz 16,9
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 749 (+5), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 12,1
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 454 (+6), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 19,1
  • Odenwaldkreis: Infizierte 491, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 3,1
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.303, Todesfälle 46 (+1), 7-Tage-Inzidenz 21,9
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 508 (+6), Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 13,4
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 683 (+1), Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 4,5
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 191 (+2), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 9,5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 261 (+1), Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 4,5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 259 (+2), Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 5,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 620, Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 7,8
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 440, Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 11,3
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 3.571 (+171), Todesfälle 71, 7-Tage-Inzidenz 41,4
  • Stadt Kassel: Infizierte 586, Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 5,5
  • Stadt Offenbach: Infizierte 592 (+7), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 32,2
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 1.079 (+6), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 16,6

Corona in Hessen: Inzidenz in Frankfurt schnellt in die Höhe

Update vom Freitag, 02.10.2020, 6.53 Uhr: In Hessen liegen derzeit zwei Kreise über der dritten Corona-Warnstufe des Landes. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Den höchsten Wert erreicht demnach Frankfurt. Dort liegt die Zahl der Personen, die sich in den letzten sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner mit dem Virus infiziert haben, bei 42,3 und damit erheblich höher, als noch am Vortag. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 25,3. Die dritte Warnstufe des Landes Hessen liegt bei einer Inzidenz von 35, gefolgt von einem Wert von 50. Worauf dieser starke Anstieg zurückzuführen ist, geht aus den Daten des RKI nicht hervor.

Ebenfalls über dem dritten Corona-Schwellwert in Hessen liegt der Kreis Groß-Gerau. Dort schwanken die Infektionszahlen um den Wert von 35, am Freitag lagen sie mit 35,3 leicht darüber und ist damit gegenüber dem Vortag kaum verändert. An dritter Stelle in Hessen liegt die Stadt Offenbach mit einer Inzidenz von 32,6. Das entspricht einem leichten Anstieg gegenüber dem dem Wert von 31,4 am Vortag.

Corona in Hessen: Frankfurt nähert sich Warnstufe – Sozialministerium mit offiziellen Fallzahlen

Zweifel an Corona-Maßnahmen in Frankfurt

+++ 16.41 Uhr: Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, Prof. René Gottschalk, sieht die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisch. In einem Beitrag für das „Hessische Ärzteblatt“ (10/2020) listen Gottschalk und seine ehemalige Stellvertreterin Ursel Heudorf ihre bisherigen Erfahrungen auf und formulieren Empfehlungen für die Zukunft. Ihrer Ansicht nach „bedarf es dringend einer breiten öffentlichen Diskussion zu den Zielen und Mitteln der Pandemie-Bekämpfung“.

Corona in Hessen: Gesundheitsamtsleiter in Frankfurt kritisiert Maßnahmen

Von den drei Strategien im Umgang mit der Pandemie – „Containment“ (Eindämmung), „Protection“ (Schutz für Risikogruppen) und „Mitigation“ (Folgenminderung) – werde ausschließlich „Containment“ betrieben, „was angesichts der Fallzahlen dringend überdacht werden sollte“. Dass die Zahlen vergleichsweise niedrig sind, habe man der schnellen Isolierung von Kranken und der Quarantäne für Kontaktpersonen zu verdanken. „Ob dies bei einer Erkrankung, die zum weitaus größten Teil bei den Patienten leicht oder gar asymptomatisch verläuft, sinnvoll ist, muss bezweifelt werden.“

Die Diskussion der Übertragungsmöglichkeit durch Aerosole sei „von der Realität weit entfernt: Wäre dies ein wichtiger Übertragungsweg, hätten wir eine gänzlich andere epidemiologische Ausbreitung“. Die Schule sei „kein Hochrisikoarbeitsplatz“. Das Warten auf den Impfstoff sei „leider in der näheren Zukunft nicht zielführend“: Bis alle geimpft seien, werde es Jahre dauern.

Deutlich mehr Corona-Infizierte: In Hessen steigen die Zahlen stetig. Der Leiter des Gesundheitsamts in Frankfurt sieht die Maßnahmen kritisch.

An erster Stelle: Der Kreis Offenbach zählt die meisten Corona-Neuinfektionen in Hessen

+++ 16.00 Uhr: Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums wurden innerhalb 24 Stunden insgesamt 144 neue Corona-Neuinfektionen in Hessen registriert. Es sind keine weiteren Todesfälle bekannt. Seit Beginn der Pandemie haben sich 19.089 Menschen in Hessen mit Covid-19 infiziert.

Die meisten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden zählt der Kreis Offenbach. Insgesamt 33 Menschen haben sich in dem Kreis mit Sars-CoV-2 infiziert. Damit steht der Kreis Offenbach an der Spitze der Corona-Fallzahlen in Hessen. Dicht gefolgt von dem Kreis Groß-Gerau, der mit 27 Neuinfektionen weiterhin eine hohe 7-Tage-Inzidenz (35,5) aufweist. An dritter Stelle steht die Stadt Frankfurt, die 19 Corona-Neuinfektionen zählt, bei einer Inzidenz von 25,3. Die Stadt Offenbach hat ebenfalls eine hohe 7-Tage-Inzidenz von 31,4, aber nur 5 Neuinfektionen.

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 642 (+12), Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 14,8
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 728 (+5), Todesfälle 21, 7-Tage-Inzidenz 11,4
  • Kreis Fulda: Infizierte 621 (+13), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 13,9
  • Kreis Gießen: Infizierte 477, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 7,4
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 1.145 (+27), Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 35,5
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 380 (+1), Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 7,5
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 517 (+4), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 13,5
  • Kreis Kassel: Infizierte 569 (+6), Todesfälle 32, 7-Tage-Inzidenz 6,3
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 531, Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 10,7
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 487 (+12), Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 18,0
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.412 (+9), Todesfälle 53, 7-Tage-Inzidenz 19,2
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 744, Todesfälle 17, 7-Tage-Inzidenz 12,6
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 448 (+10), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 21,9
  • Odenwaldkreis: Infizierte 491, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 3,1
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.303 (+33), Todesfälle 46 (+1), 7-Tage-Inzidenz 25,8
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 502 (+3), Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 12,8
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 682 (+2), Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 7,8
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 189 (+3), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 7,6
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 260 (+3), Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 3,8
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 257 (+1), Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 4,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 620 (+3), Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 9,7
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 440 (+4), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 18,8
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 3.400 (+19), Todesfälle 71, 7-Tage-Inzidenz 25,3
  • Stadt Kassel: Infizierte 586, Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 7,4
  • Stadt Offenbach: Infizierte 585 (+5), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 31,4
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 1.073 (+11), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 19,0

Corona in Hessen: Kreis Groß-Gerau hat höchste 7-Tage-Inzidenz

Update vom Donnerstag, 01.10.2020, 7.34 Uhr: Erneut hat der Kreis Groß-Gerau die Schwelle von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 in den letzten sieben Tagen überschritten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Wert am Donnerstag bei 35,7 und damit deutlich höher als noch am Vortag. Da hatte er bei 31,7 gelegen. Mit diesem Wert liegt der Kreis Groß-Gerau in Hessen erneut an der Spitze. In der Stadt Offenbach liegen die Zahlen in Hessen am zweithöchsten. Dort ist die Inzidenz wieder unter den kritischen Wert von 35 gesunken, liegt aber immer noch bei 31,8. Es folgen der Kreis Offenbach mit einem Wert von 26,0 und die Stadt Frankfurt mit 25,6.

Aufgrund der steigenden Fallzahlen waren am Mittwoch verschärfte Maßnahmen im Kreis Groß-Gerau in Kraft getreten. So soll auch verhindert werden, dass die nächste Warnschwelle des Landes Hessen erreicht wird. Diese Schwelle liegt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 und würde weitreichende Einschränkungen für den Kreis bedeuten.

Corona-Infektionen an zehn Schulen im Kreis Groß-Gerau

Wie es vonseiten des Kreises heißt, sollen in den Herbstferien (05.10. - 17.10.2020) mögliche weitere Maßnahmen für die Schulen im Kreis Groß-Gerau geben. In den vergangenen zwei Wochen hatte es laut Kreisverwaltung an rund zehn Schulen im Kreis Corona-Infektionen gegeben. Einzelen „Hotspots“ gibt es demnach aber nicht, weshalb die verschärften Regelungen im Kreis auch überall gelten sollen.

157 Corona-Neuinfektionen in Hessen binnen 24 Stunden

+++ 16.14 Uhr: Nach Angaben des Sozialministeriums haben sich innerhalb von 24 Stunden 157 weitere Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Ausbreitung in dem Bundesland wurden nun insgesamt 18.945 positive Tests registriert (Stand 30.09.2020, 00.00 Uhr). Ein Covid-19-Todesfall kam nicht hinzu.

Die meisten Corona-Neuinfektionen gab es im Main-Kinzig-Kreis (+19), in Frankfurt (+19), im Kreis Offenbach (+16) sowie im Main-Taunus-Kreis (+13). Die 7-Tage-Inzidenz, also die Fälle pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche, ist in der Stadt Offenbach (34,5), im Kreis Groß-Gerau (31,9) und Frankfurt (29,1) am höchsten. Ab einem Wert von 35 erreicht eine betroffene Region eine höhere Eskalationsstufe.

Corona in Hessen: Verschärfte Lage in zwei Regionen – jetzt gelten strengere Regeln

Update von Mittwoch, 30.09.2020, 9.11 Uhr: In zwei Regionen in Hessen verschärft sich die Corona-Lage. Im Kreis Groß-Gerau hatte der 7-Tage-Inzidenz am Dienstag den Wert von 35 überschritten. Daher treten in dem Kreis bis einschließlich 13. Oktober strengere Maßnahmen in kraft. Das umfasst unter anderem folgende Punkte:

  • Obergrenze für private Zusammenkünfte von 25 Personen in geschlossenen Räumen, 100 Personen im Freien.
  • Bei Veranstaltungen und Zusammenkünften in der Öffentlichkeit besteht Maskenpflicht.
  • Sportveranstaltungen dürfen im Freien nur noch mit 100, in Hallen nur noch mit 50 Personen durchgeführt werden.
  • Soziale Kontakte sollten im Privaten auf ein Minimum reduziert werden.

Am Mittwoch meldete das RKI für den Kreis Groß-Gerau wieder einen leicht gesunkenen Wert von 32,1 Corona-Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Für die Stadt Offenbach drohen ebenfalls neue Maßnahmen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der 7-Tage-Inzidenz dort auf einen Wert von über 35 gestiegen. Ab diesem Wert sind in Hessen „erweiterte Maßnahmen“ für den betroffenen Kreis vorgesehen, außerdem wird die Region vom Planungsstab des Landes Hessen betreut. Welche Maßnahmen in Offenbach ergriffen werden sollen, ist derzeit noch unklar.

Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigen weiterhin an. Vor allem der Kreis Groß-Gerau und Offenbach sind betroffen.

Keine neuen Corona-Regelungen für offizielle Veranstaltungen in Hessen

+++ 20.05 Uhr: Nachdem der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine dringende Empfehlung für private Feiern während Corona aussprach, betonte er, dass diese Regelungen nicht für offizielle Veranstaltungen gelten werden. Diese sind immer noch mit einem Hygienekonzept verbunden, was in der Regel bei Einhaltung vor Ansteckungen schützt. Die derzeitigen Corona-Verordnungen laufen jedoch am 31. Oktober aus – dann soll neu entschieden werden.

„Da gibt es Überlegungen, ob man das generelle Verbot für Discos aufhebt“, kündigte Bouffier an. Statt der Möglichkeit zu tanzen, könnte es dann Sitzgelegenheiten geben, sodass der Mindestabstand eingehalten wird. Auch überlege man laut Bouffier, zukünftig die Identität von Gästen zu prüfen, sodass diese keinen falschen Namen auf der Teilnehmerliste angeben können, wie es bisher schon häufig vorkam.

Corona in Hessen: Volker Bouffier mit dringender Empfehlung für Privatfeiern

+++ 19.27 Uhr: In Hessen steigen die Corona-Infektionzahlen weiter an. Dennoch ist das Veranstalten privater Feiern in Hessen weiterhin erlaubt. Nachdem sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit Kanzlerin Angela Merkel besprach, sprach dieser nun aber eine dringende Empfehlung für private Feierlichkeiten aus.

Demnach soll die Anzahl der Gäste der Inzidenz des jeweiligen Kreises angepasst sein. Liegt diese über 35, sollten nicht mehr als 25 Personen an der Feier teilnehmen. Beläuft sich die Inzidenz auf 50 sollte die Zahl der Gäste bei maximal 10 liegen. Wird eine Privatfeier in angemieteten Räumen in Hessen veranstaltet, gibt es klare Regeln, die auch kontrolliert werden: Liegt die Inzidenz über 35 sind höchsten 50 Gäste zugelassen, bei einer Inzidenz über 50 sind dürfen nur 25 Personen teilnehmen.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in vier Regionen

+++ 14.30 Uhr: Das Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Demnach sind oder waren in Hessen insgesamt 18.788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 29.09.2020, 00.00 Uhr). Das entspricht einem Anstieg um 144 im Vergleich zum Montag (28.09.2020).

In absoluten Zahlen besonders viele Neuinfektionen gab es in vier Regionen: im Hochtaunuskreis (+11), dem Lahn-Dill-Kreis (+10), dem Main-Kinzig-Kreis (+19) und Frankfurt (+37). Die 7-Tage-Inzidenz, also die Fälle pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche, ist im Kreis Groß-Gerau (34,8), in Offenbach (31,4) und Frankfurt (29,6) am höchsten. Sie liegt kurz unterhalb der Schwelle von 35, mit der die nächste Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts erreicht wird. Auch einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus gibt es im Landkreis Offenbach, sodass die Gesamtzahl an Todesfällen in Zusammenhang mit Corona in Hessen nun bei 551 liegt.

Aufgrund unterschiedlicher Meldewege können sich die Zahlen des Sozialministeriums von den Zahlen der Gesundheitsämter der einzelnen Städte und Kreise unterscheiden.

Corona in Hessen: Starker Anstieg an Neuinfektionen in Frankfurt

+++ 11.27 Uhr: Zwar sind in ganz Hessen die Corona-Neuinfektionen über das vergangene Wochenende erheblich angestiegen, doch vor allem in einer Stadt gab es besonders viele Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, haben sich in Frankfurt allein am Wochenende 116 Menschen infiziert. Gibt es einen neuen Corona-Hotspot in Frankfurt? Das Gesundheitsamt Frankfurt hat viele Fälle zurückverfolgt, berichtet fnp.de*.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des RKI

+++ 8.25 Uhr: Die Corona-Krise hat Hessen noch immer fest im Griff. Das zeigen auch die Zahlen des Robert Koch-Institut (RKI). Demnach sind oder waren im Land 18.788 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht 144 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden (Stand 29.09.2020, 00:00 Uhr). Auch einen weiterer Todesfall in Hessen meldet das RKI, sodass bisher insgesamt 551 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind.

Neben dem beunruhigend hohen Anstieg an Corona-Neuinfektionen steigen auch einige 7-Tage-Inzidenzen in Hessen weiter an. In der Stadt Offenbach liegt die 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 31,8. Auch in Frankfurt kommen jetzt 30,0 Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage. In Groß-Gerau ist die Inzidenz zwar wieder etwas gefallen (35). Doch der Kreis ist nach wie vor im Bereich der zweiten Warnstufe des Eskalationskonzepts des Landes Hessen.

Corona in Hessen Insgesamt über 100 Hotspots in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Update von Dienstag, 29.09.2020, 07.20 Uhr: In Hessen hat es seit Beginn der Corona-Krise bis Anfang August über 100 Corona-Hotspots in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gegeben. Allein 47 Ausbrüche des Coronavirus habe man in Alten- und Pflegeheimen bis zum Stichtag 4. August erfasst. 34 mal gab es einen Corona-Ausbruch in einem Krankenhaus in Hessen. Das teilte das Sozialministerium nach einer parlamentarischen Anfrage der Linksfraktion im Landtag in Wiesbaden mit. „Als Ausbruch gelten Infektionsgeschehen mit zwei oder mehr Fällen, bei denen ein epidemiologischer Zusammenhang wahrscheinlich ist“, erläuterte das Ministerium.

Insgesamt 34 Corona-Ausbrüche gab es bisher in Krankenhäusern und Kliniken in Hessen (Symbolbild).

Corona in Hessen: Kreis erreicht dritte Warnstufe – Mehrere Regionen über Schwellenwert

+++ 14.06 Uhr: In seinem täglichen Bulletin zur Corona-Lage hat das Sozialministerium die aktuellen Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Unter Berufung auf das RKI zählt auch das Sozialministerium insgesamt 37 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Insgesamt sind in Hessen folglich 18.644 Corona-Fälle erfasst worden.. Es gab seit gestern keinen weiteren Todesfall. Mehrere Kreise und kreisfreie Städte liegen über kritischen Schwellenwerten: In Frankfurt, im Kreis und in der Stadt Offenbach sowie im Kreis Marburg-Biedenkopf gilt Warnstufe 2. Im Kreis Groß-Gerau gilt jetzt sogar Warnstufe 3, womit weitere Maßnahmen neben erhöhter Aufmerksamkeit nötig werden.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums

Die Corona-Fallzahlen des Sozialministeriums können sich von den Zahlen unterscheiden, die die einzelnen Städte und Gemeinden in Hessen selbst verkünden. Gründe dafür sind unter anderem unterschiedlich lange Meldewege. Die Stadt Offenbach hat beispielsweise in einer Pressemitteilung eine etwas abweichende 7-Tage-Inzidenz von 31,8 angegeben und nur eine weitere infizierten Person am heutigen Montag (28.09.2020) verkündet. Die anderen Neuinfektionen waren bereits am gestrigen Tag vom Gesundheitsamt erfasst worden.

Corona in Hessen: RKI meldet Hessen-Zahlen mit Verspätung

+++ 11.43 Uhr: Nach anfänglichen Verzögerungen beim Aktualisieren der Corona-Fallzahlen hat das Robert Koch-Institut (RKI) jetzt die aktuellen Zahlen für Hessen veröffentlicht. Insgesamt 18.644 Menschen sind oder waren in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 37 mehr als am Vortag (Sonntag, 27.09.2020). Laut Stand des RKI-Datensatzes von heute (28.09.2020, 00.00 Uhr) ist auch keine weitere Person in den letzten 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Über das Wochenende werden gewöhnlich weniger Corona-Fälle erfasst.

Corona in Hessen: Drei Regionen droht nächste Warnstufe – Viele Neuinfektionen in Frankfurt

Update von Montag, 28.09.2020, 06.55 Uhr: In Hessen steigen die Corona-Neuinfektionen immer noch stärker an, als in den vergangenen Wochen. Das ist auch an der Karte des Robert Koch-Instituts (RKI) ersichtlich, auf der gleich vier Städte oder Kreise in Hessen Orange eingefärbt sind, so viel wie in kaum einem anderen Bundesland.

Dabei ist die Inzidenz im Kreis Groß-Gerau am höchsten. Hier ist die zweite Warnstufe bereits erreicht, denn die 7-Tage-Inzidenz beträgt 37,2 (Stand 27.09.2020, 00.00 Uhr). Darauf folgt die Stadt Offenbach, hier haben sich, laut RKI, 29,5 Personen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen infiziert. Die Stadt Offenbach geht sogar von einer Inzidenz von 31,8 aus (Stand 27.09.2020). Diese Diskrepanz könnte an kürzeren Meldewegen liegen. Beim Kreis Offenbach meldet das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 27,4 und auch in der Stadt Frankfurt sind die Infektionszahlen gestiegen (27,5). Wird der Grenzwert von 35 überschritten, drohen strengere Corona-Maßnahmen.

Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen wieder schneller an, wie das RKI mitteilte.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in Frankfurt - Groß-Gerau bei Inzidenz vorne

Update vom Sonntag, 27.09.2020, 14.44 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Hessen ist wieder etwas gestiegen. Im Vergleich zu gestern kamen 211 neue Fälle dazu, allein in Frankfurt waren es 124. Die Gesamtzahl liegt damit nun bei 18.607. Auch einen weiteren Todesfall hat es laut Angaben des hessischen Sozialministeriums gegeben (Stand 27.09.2020, 14 Uhr). Bisher sind in Hessen 550 Mensch mit oder an Corona gestorben.

Bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz weist der Kreis Groß-Gerau mit 36,9 Fällen pro 100.000 Einwohner weiterhin den höchsten Wert im Vergleich mit den kreisfreien Städten und Landkreisen auf. Am Samstag lag er noch bei 31,5. Die Stadt Offenbach liegt mit einer Inzidenz von 29,1 auf Platz zwei, dahinter folgen der Kreis Offenbach (27,2), Frankfurt (27,1) und Darmstadt (21,9). Diese 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Kennzahl, die angibt, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bekannt wurden. Ab einem Wert von 20 gelten in Hessen unter anderem eine erhöhte Aufmerksamkeit und ein erweitertes Meldewesen.

Corona in Hessen: Kreis Groß-Gerau liegt bei 7-Tage-Inzidenz weiter vorne

Update vom Samstag, 26.09.2020, 15.32 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht (Stand 26.09.2020, 14 Uhr). Demnach sind innerhalb der letzten 24 Stunden 175 Neuinfektionen dazugekommen. Die Gesamtzahl der bisherigen bestätigten Corona-Fälle liegt damit nun bei 18.396. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um einen auf 549. Bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt der Kreis Groß-Gerau mit einem Wert von 31,5 pro 100.000 Einwohner weiter an der Spitze unter den kreisfreien Städten und Landkreisen, dahinter folgt der Landkreis Offenbach mit 23,9 und die Stadt Darmstadt (22,5).

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen (25.09.2020) – Zwei neue Todesfälle

+++ 14.51 Uhr: Laut Angaben des Hessischen Sozialministeriums gab es in Hessen innerhalb eines Tages 186 Neuinfektionen (Stand 14 Uhr). In Hessen wurden nunmehr 18.221 Menschen positiv auf COVID-19 getestet. Erneut wurden die meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Frankfurt am Main bestätigt. Die 7-Tage-Inzidenz sank dennoch leicht auf 17,5. Der Wert des 7-Tage-Inzidenz beschreibt alle bestätigten Fälle der vorangegangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner.

Insgesamt zwei neue Todesfälle sind am Freitag (25.09.2020) vermeldet worden. Dabei handelt es sich um jeweils einen Fall im Kreis Kassel und im Main-Kinzig-Kreis*. Einen deutlichen Anstieg gab es im Kreis Darmstadt-Dieburg. Wurden hier zuletzt nur eine Steigerung von zwei Fällen zum Vortag vermeldet, sind es nun elf. Der Landkreis Offenbach hingegen konnte bessere Zahlen melden, hier wurden mit neun neu gemeldeten Fällen nur halb so viele bestätigt wie am Vortag.  

*In einer ersten Fassung des Updates hatten wir an dieser Stelle über einen dritten Todesfall im Main-Taunus-Kreis berichtet. Diese gab es nicht. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten, diesen zu entschuldigen.

+++ 12.27 Uhr: In Wiesbaden hat das Gesundheitsamt eine Grundschule vorsichtshalber bis zu den Herbstferien schließen lassen. In Hessen beginnen diese am offiziell am 5. Oktober. An der Fritz-Gansberg-Grundschule gab es demnach mehrere Corona-Fälle. Der Unterricht soll in der kommenden Woche laut Schulleitung digital stattfinden. Eine Notbetreuung werde es nicht geben, mit Ferienbeginn soll aber wie gewohnt die Ferienbetreuung stattfinden.

Update von Freitag, 25.09.2020, 6.39 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Hessen weiterhin aus. Nach dem Bekanntwerden eines neuen Corona-Hotspots im Kreis Offenbach hat das Robert Koch-Institut (RKI) wieder die täglichen Fallzahlen für Hessen veröffentlicht.

Corona in Hessen: Corona-Neuinfektionen steigen nach Angaben des RKI wieder schneller

Wie das RKI mitteilt, wurden in Hessen bislang 18.221 Menschen positiv auf Corona getestet, ein Anstieg um 185 innerhalb von 24 Stunden. Damit steigen die Infektionszahlen im Land wieder schneller an, als in den vergangenen Tagen. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen. Damit steigt die Anzahl der Menschen, die in Zusammenhang mit Corona gestorben sind, auf 548.

Noch immer ist außerdem der Kreis Groß-Gerau auf der Corona-Karte des Robert Koch-Institut besonders hervorgehoben. Denn die Sieben-Tage-Inzidenz ist hier beunruhigend hoch. So musste Groß-Gerau 26,6 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen verzeichnen. Damit ist der Kreis auf der zweiten Eskalationsstufe im Konzept des Landes Hessen.

Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt für einen Cotrona-Test einen Abstrich von einer Frau.

Corona in Hessen: DHL-Paketzentrum bei Offenbach ist neuer Hotspot

+++ 15:02 Uhr: Hessen hat einen neuen Corona-Hotspot. Wie der Kreis Offenbach mitteilt, ist im DHL-Paketzentrum das Coronavirus ausgebrochen. Innerhalb weniger Tage habe es dort 33 Neuinfektionen gegeben, hunderte Menschen seien in Quarantäne. 17 infizierte Mitarbeiter wohnen im Kreis Offenbach.

Die Mitarbeiter, die sich mit Covid-19 infiziert hatten, wohnen im gesamten Kreis Offenbach in Südosthessen verteilt. DHL zeige sich in der Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern „sehr kooperativ“, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt gab es in Hessen innerhalb eines Tages 165 Neuinfektionen (Stand 14 Uhr), wie das Hessische Sozialministerium mitteilt. Damit wurden nun 18.035 Personen positiv auf Corona getestet. Die meisten Neuinfektionen innerhalb eines Tages wurden in der Stadt Frankfurt bestätigt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier nun bei 18,6. Dieser Wert beschreibt alle bestätigten Fälle der vorangegangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Geringe Anstiege in der Region gab es im Kreis Darmstadt-Dieburg sowie im Odenwaldkreis mit jeweils zwei neuen Fällen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Darmstadt-Dieburg bei 9,1 und im Odenwald bei 12,4. Den geringsten Anstieg in Hessen verzeichnete in den vergangenen Tagen der Werra-Meißner-Kreis. Hier lag die 7-Tage-Inzidenz zuletzt sogar bei 0,0. Durch einen heute bestätigten und gemeldeten Corona-Fall stieg dieser Wert auf 1,0 an.

Corona in Hessen: Eine weiterer Covid-19-Toter

Update vom Donnerstag, 24.09.2020, 10.37 Uhr: Wie das Robert Koch Institut (RKI) Stand 0 Uhr berichtet, sind in Hessen die Corona-Fälle erneut im dreistelligen Bereich angewachsen. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus stieg demnach um 165. Außerdem starb ein weiterer Mensch, der an Covid-19 erkrankt war. Es ist der 546. Todesfall in Hessen, der mit Corona in Verbindung gebracht wird.

Der Kreis Groß-Gerau verzeichnet weiterhin die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Mit 25,5 ist dort die 7-Tage-Inzidenz hessenweit am höchsten. Dahinter folgen die Städte Frankfurt (18,9) und Offenbach (17,5), wo der Wert noch unter der 20er-Grenze liegt.

Corona in Hessen: Mehr Covid-19-Patienten in Beatmung

Der Trend, dass in Hessen pro Tag mehr als 100 Corona-Neuinfektionen hinzukommen, wirkt sich einem Bericht der FAZ zufolge mittlerweile auch auf die Lage in den Krankenhäusern aus. 45 Covid-19-Patienten würden demnach derzeit in hessischen Kliniken beatmet, teilte das Sozialministerium der Zeitung mit. Vor einer Woche seien es noch 29 gewesen. Gleichzeitig wuchs aber die Zahl der Beatmungsbetten laut FAZ-Bericht auf 725. Insgesamt gibt es in Hessen 1225 "aktive" Corona-Fälle, 258 liegen im Krankenhaus.  

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Frankfurt mit Sonderweg bei Schulen

+++ 15:30 Uhr: Hessen hat im Zeitraum März bis Juni 2020 insgesamt rund 500.000 Liter Desinfektionsmittel gekauft. Das teilte die im Hessischen Innenministerium angesiedelte Corona-“Task Force“ mit. Ein Pharmakonzern spendete weitere 150.000 Liter. Bislang seien knapp 400.000 Liter Desinfektionsmittel an hessische Behörden, die Polizei Hessen, das öffentliche Gesundheitswesen, hessische Schulen und Alten- und Pflegeheime ausgeliefert worden. Im kommenden Jahr sind weitere Lieferungen von rund 150.000 Litern an den Gesundheitsbereich, Schulen und weitere öffentliche Stellen geplant.

Das Hessische Sozialministerium meldete am Mittwoch (23.09.2020) keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie liegt die Zahl der behördlich erfassten Corona-Neuinfektionen bei 17.870. Davon gelten etwa 16.100 als genesen. In Hessen sind bislang 545 Menschen an oder mit Corona gestorben. Der Kreis Groß-Gerau weist unter den kreisfreien Städten immer noch die meisten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tage auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 27,2. Es folgt der Hochtaunuskreis mit einem Inzidenzwert von 19,8 und die Stadt Frankfurt mit 19,5.

+++ 10:47 Uhr: An 25 von 166 Schulen in Frankfurt sind seit den Sommerferien Corona-Fälle aufgetreten. Das berichtete am Montag (21.09.2020) Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) in einem Ausschuss. Bis auf eine Ausnahme seien lediglich die positiv Getesteten in Quarantäne gekommen – anders, als in den Schulen der meisten anderen hessischen Regionen. Weil die Maskenpflicht an den Schulen in Frankfurt vorübergehend auch auf den Unterricht ausgeweitet wurde, habe sich die Infektion dort nicht ausgebreitet.

Einzige Ausnahme war die Diesterwegschule in Ginnheim, wo sich ein ganzer Jahrgang mit drei Klassen isolieren musste. Es habe sich nicht feststellen lassen, welche Kontakte es gab, erklärte Weber. An den An den Grundschulen habe es auch keine Maskenpflicht im Unterricht gegeben, hieß es in einem Bericht der Frankfurter Rundschau*, in dem Weber sagte, sie habe den Eindruck, die Situation an den Schulen habe sich beruhigt.

+++Update von Mittwoch, 23.09.2020, 9:30 Uhr: Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (23.09.2020) um 0 Uhr mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen binnen 24 Stunden um 113. Das RKI meldet keine neuen Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie liegt die Zahl der behördlich erfassten Corona-Neuinfektionen bei 17.870. Davon gelten etwa 16.100 als genesen. In Hessen sind bislang 545 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Der Kreis Groß-Gerau weist unter den kreisfreien Städten die meisten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tage auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 27,3. Danach folgt der Hochtaunuskreis mit einem Inzidenzwert von 19,9 und die Stadt Frankfurt mit 19,8.

Corona in Hessen: 251 Covid-19-Fälle in Kliniken – 29 in Intensivbehandlung

+++Update, 14:45 Uhr: Nach Angaben des Sozialministeriums haben die hessischen Kliniken zuletzt 251 Covid-19-Fälle behandelt. Davon wurden 29 Infizierte intensivmedizinisch behandelt, also beatmet. Ein Fünftel der Corona-Infizierten liegt in einem Krankenhaus.

In Hessen liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 17.775 (Stand: 22.09.2020, 14:00 Uhr). Bisher sind 545 Menschen mit oder an Corona gestorben.

Update vom Dienstag, 22.09.2020, 07.18 Uhr: In Hessen ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder stärker gestiegen. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) kamen innerhalb der letzten 24 Stunden 120 neue Fälle dazu (Stand 22.09.2020, 0 Uhr). Damit liegt die Gesamtzahl nun bei 17.757. Auch ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, bisher sind 545 Menschen mit oder an Corona gestorben.

Bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt bei den kreisfreien Städten und Landkreisen weiter Groß-Gerau mit einem Wert von 24,4 pro 100.000 Einwohner an der Spitze, danach folgt Frankfurt (20,3).

Corona in Hessen: Ministerium meldet aktuelle Fallzahlen 

+++ 15.20 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt in Hessen weiter an. Das Hessische Sozialministerium hat nun eine aktualisierte Übersicht über die Kreise und kreisfreien Städte herausgegeben (Stand 14 Uhr). Demnach gibt es 51 neue Coronafälle in Hessen. Insgesamt haben sich damit hessenweit 17.637 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Hessen stagnierte bei 544. Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 20,6 weiter im Kreis Groß-Gerau am höchsten. Auch die Stadt Frankfurt weist mit 20,0 einen besorgniserregend hohen Wert aus.

+++08.20 Uhr: In Hessen steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter an. Im Vergleich zum Vortag sind laut Robert-Koch-Institut (RKI) 51 Neuinfektionen registriert worden (Stand 21.09.2020). Die Gesamtzahl liegt nun bei 17.637, weitere Todesfälle gab es nicht. Bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz liegt der Kreis Groß-Gerau unter den kreisfreien Städten und Landkreisen mit einem Wert von 20,8 weiter vorne. Danach folgen Frankfurt (20,3) und der Kreis Offenbach (17,2).

+++ 20.11 Uhr: Das Land Hessen will sich gemeinsam mit Bayern im Bundesrat dafür einsetzen, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Insbesondere Bürger, die sich in der Corona-Krise kein eigenes Arbeitszimmer einrichten können, sollen von der geplanten „Einfachvariante“ profitieren, wie der hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und sein bayerischer Kollege am Sonntag gemeinsam mitteilten.

Corona: Land Hessen will Homeoffice steuerlich fördern

Die Initiative, die sie in den Finanzausschuss des Bundesrates einbringen wollen, sieht vor, dass pro vollem Tag im Homeoffice ein Pauschalbetrag von fünf Euro als Werbungskosten angesetzt werden kann – maximal 600 Euro pro Jahr.

Besondere Voraussetzungen in der Wohnung sind nach den Plänen der Finanzminister nicht notwendig. Sie wollten, „dass die Zusatzkosten durch Homeoffice unbürokratisch bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden können“, erklärten die Minister. Der Vorschlag trage „zur Steuervereinfachung bei“ und könne „helfen, die in der gegenwärtigen Praxis häufigen Konflikte mit dem Finanzamt bei den Arbeitszimmerkosten zu befrieden“.

Corona in Hessen: Sozialministerium veröffentlicht aktuelle Fallzahlen

+++ 15.41: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen in Hessen weiter an. Nachdem das RKI in der Nacht seine Zahlen veröffentlicht hat, liefert das Hessische Sozialministerium nun eine aktualisierte Übersicht über die Kreise und kreisfreien Städte (Stand 14 Uhr). Die meisten Corona-Fälle gab es in Frankfurt. Dort ist die 7-Tage-Inzidenz am zweithöchsten mit 20,4. Einen höheren Wert weist nur der Kreis Groß-Gerau auf (20,6).

+++ 13.55 Uhr: Gegner der Corona-Politik haben am sich am Samstagmittag (19.09.2020) in Frankfurt versammelt. Die Polizei sprach davon, dass 400 Menschen an der Corona-Demo der Initiative „Querdenken“ im Grüneburgpark teilnahmen. Zu zwei Gegendemonstrationen seien laut Polizei insgesamt 40 Menschen gekommen.

Insgesamt liefen die Kundgebungen friedlich ab. Gegen 19 Uhr beendeten die Organisatoren die „Querdenken“-Kundgebung, wie viele Einsatzkräfte am Samstag im Einsatz waren, ist nicht bekannt.

Corona in Hessen: Schule muss wegen neuem Infektionsfall schließen

+++ 13.34 Uhr: Die Carl-von-Ossietzky-Schule in Wiesbaden muss ihren Betrieb von Montag (21.09.2020) bis Freitag (25.09.2020) einstellen. Dies teilte Niko Lamprecht, Schulleiter, auf der schuleigenen Website mit. Grund für die Schließung sei ein neuer Coronafall in der Oberstufe.

„Wir empfehlen dringend, auch als Nichtquarantänefall in der unterrichtsfreien Zeit Kontakte zu vermeiden und die Coronaregeln einzuhalten“, so der Schulleiter. „Nichts wäre schlimmer als ein Fortgang der Infektionskette nach dem einwöchigen CvO-Shutdown!“ Schüler und Lehrer sollten verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen.

Corona: Vier positiv getestete Lehrkräfte in Hessen

+++ 10.04 Uhr: Hessische Lehrer haben inzwischen mehr als 30.560 freiwillige Corona-Tests gemacht. Davon sind vier positiv gewesen, wie das Kultusministerium in Wiesbaden mitteilte (Stand: 17.09.2020). Dies entspreche einer Positivrate von 0,0131 Prozent. Jeder Lehrer in Hessen darf sich bis 1. Oktober alle zwei Wochen kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen.

Davon unabhängig läuft an den hessischen Schulen bis Mitte November eine wissenschaftliche Studie mit 1000 Lehrerinnen und Lehrern zum Einsatz von Schnelltests. Die Pädagogen sollen sich alle zwei Tage zu Hause testen, mit Ausnahme der Herbstferien.

Wie das Kultusministerium weiter mitteilt, können wegen behördlicher Quarantäneauflagen wegen Verdachtsfällen oder Corona-Infektionen 4771 von 760 000 Schülerinnen und Schülern nicht am Präsenzunterricht teilnehmen (Stand: 17.09.2020). Dies entspricht 0,63 Prozent. Bei den Lehrern seien 536 von 62.500 betroffen und damit 0,86 Prozent.

Rund 4700 Schüler in Hessen können wegen Corona-Auflagen derzeit nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen für Sonntag – Ein weiterer Todesfall

Update vom Sonntag, 20.09.2020, 09.53 Uhr: In Hessen ist ein weiterer Mensch, der an Covid-19 erkrankt war, gestorben. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag (Stand 0 Uhr) veröffentlichte. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen, die mit Corona in Verbindung gebracht werden, stieg damit auf 544.

Das RKI meldete für Hessen außerdem 70 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb der vergangenen 24 Stunden – wie gewohnt von den Wochenenden, also leicht weniger als in den Tagen zuvor. Insgesamt sollen sich 17.586 Hessen seit Pandemie-Beginn mit Corona infiziert haben. Rund 15.700 gelten als genesen.

Bei der 7-Tage-Inzidenz liegen nur der Kreis Groß-Gerau (20,8) und die Stadt Frankfurt (20,7) über einem kritischen Schwellenwert. Während im Kreis Groß-Gerau die Fallzahlen zuletzt leicht zurückgingen, stieg die Inzidenz in Frankfurt erneut an.

Corona in Hessen: „Öffnet die Bordelle!“ – Rotlicht-Demo in Frankfurt

Update vom Samstag, 19.09.2020, 19.32 Uhr: Seit Mitte März müssen die Prostitutionsbetriebe in Hessen wegen der Corona-Pandemie geschlossen bleiben. Dagegen wehrt sich der Hilfeverein für Prostituierte, Doña Carmen, der zu einer Demonstration am Samstagmittag (19.09.2020) in Frankfurt aufgerufen hatte.

Von etwa 50 Teilnehmern sprach die Polizei. Der derzeitige Zustand sei „weder notwendig, noch verhältnismäßig, noch geeignet, um die Ausbreitung von Corona einzuschränken“, sagte Juanita Henning vom Verein. Die Prostituierten würden in informelle Strukturen abgedrängt.

Corona in Hessen: „Öffnet die Bordelle!“, fordern Demonstrierende in Frankfurt

„Öffnet die Bordelle!“ – Die Forderung der Demonstrierenden auf dem Frankfurter Opernplatz war klar. „Lass uns endlich wieder arbeiten!“, forderte Natalia, Prostituierte aus Rumänien, die nach eigenen Angaben seit einigen Jahren in Frankfurt arbeitet. Kolleginnen würden auf die Straße gedrängt, böten Sex in Autos oder Hotels an. Dort gebe es keine Seife, kein Wasser, kein Desinfektionsmittel – und auch keine sozialen Kontakte, die mehr Sicherheit für die Prostituierten bieten.

Seit der Schließung der Bordelle, so teilte die Stadt Frankfurt mit, seien immer mehr Prostituierte auf den Straßen im Frankfurter Bahnhofsviertel zu sehen. Straßenprostitution ist im Stadtgebiet demnach bis auf wenige Ausnahmen verboten, entdeckt das Ordnungsamt ein sogenanntes Anbahnungsgeschäft, wird ein Bußgeld fällig.

Update vom Samstag, 19.09.2020, 14.57 Uhr: Nach dem RKI hat nun das Hessische Sozialministerium die detaillierten Fallzahlen zur Corona-Verbreitung in Hessen veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass es in Frankfurt von Freitag auf Samstag (19.06.2020) die landesweit meisten Neuinfektionen gegeben hat – dies ist jedoch nicht unüblich, schließlich hat die Stadt am Main auch die meisten Einwohner.

Corona in Hessen: Frankfurt nähert sich Warnstufe

Frankfurt nähert sich laut dem Corona-Bulletin des Sozialministeriums einer höheren Virus-Warnstufe an. Demnach liegt die 7-Tage-Inzidenz der Stadt bei 19,6. Ab einem Wert von 20 soll es eine erhöhte Aufmerksamkeit, ein erweitertes Meldewesen sowie „bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ geben. Hier die aktuellen Fallzahlen, die das Sozialministerium für Hessen bekanntgab:

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Fallzahlen – Kliniken füllen sich wieder

Update vom Samstag, 19.09.2020, 08.56 Uhr: Nachdem die Krankenhäuser in Hessen in der Hochphase der Corona-Pandemie von Mitte März bis Juni beinahe leerstanden, normalisiert sich die Lage nun wieder, wie der Klinikverbund Hessen berichtet. Viele aufgeschobene Behandlungen werden nachgeholt und die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 geht langsam zurück, sodass wieder mehr Menschen Arztpraxen und Kliniken besuchen. Somit sind die Normalbetten in den Kliniken in Hessen derzeit zu 85 Prozent und die Intensivbetten zu 81 Prozent ausgelastet. Damit sind momentan 5.000 Normalbetten und 670 Intensivbetten frei, von denen 300 für Corona-Patient*innen reserviert sind.

Es können jedoch noch nicht alle Betten wieder belegt werden, da die Abstandsregelungen eingehalten werden müssen – denn die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen steigt weiter an. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden deutlicher als in den Tagen zuvor: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete 174 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher infizierten Personen in Hessen auf 17.516. Der Landkreis Groß-Gerau ist mit einer 7-Tages-Inzidenz von 21,9 am stärksten betroffen. Weitere Todesfälle gab es in Hessen vorerst nicht.

Corona: Hessen entscheidet sich für großen Schritt

Update von Freitag, 18.09.2020, 15.00 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Fallzahlen bekannt gegeben. Erneut steigt die Zahl der Corona-Infektionen an. Insgesamt wurden 17. 342 Fälle in Hessen registriert. Das sind 109 Fälle mehr als am Mittwoch (17.09.2020). Das Bundesland Hessen meldet 543 Todesfälle. In den letzten zwei Tagen ist eine Person an dem Corona-Virus gestorben.

+++ 13.40 Uhr: Das Land Hessen hebt die allgemeinen Beschränkungen für Besucher in Pflege- und Altenheimen auf. Zur Dauer und Anzahl der Besuche wird es laut dpa-Informationen keine verbindlichen Vorgaben mehr geben. Schutzkonzepte und Hygienepläne sind aber nach wie vor maßgeblich für die Einrichtungen. Die neue Regelung gilt ab dem 29. September 2020.

Innerhalb einer Kalenderwoche durften Bewohner von Pflege- und Altenheimen bislang nur drei Mal eine einzelne Person empfangen, die sie besucht. In Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dufte täglich jemand zu Besuch kommen. Die

Corona in Hessen: Ein weiterer Todesfall

Update vom Freitag, 18.09.2020, 07.08 Uhr: Die Zahl der positiven Corona-Tests in Hessen ist erneut im dreistelligen Bereich gestiegen. Das Robert Koch Institut (RKI) meldete über Nacht, dass es landesweit in den vergangenen 24 Stunden 109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert habe. Insgesamt sind es seit Pandemiebeginn 17.342. Rund 15.600 Infizierte gelten laut RKI heute als genesen. Durch einen weiteren Todesfall stieg die Zahl der Verstorbenen, die Covid-19 hatten, auf 543.

Wie seit Tagen, ist im Kreis Groß-Gerau – als einzigem in Hessen – die Warnstufe 2 aktiv. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 24,8. Offenbach und Frankfurt nähern sich wieder dem ersten Schwellenwert 20 an: In beiden Städten liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 18,6.

Corona in Hessen: Erneuter Anstieg der Infektionszahlen

+++ 15.50 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Fallzahlen bekanntgegeben. Erneut steigt die Zahl der Corona-Infektionen an. Im Vergleich zum Vortag wurden 149 Neuinfektionen in Hessen registriert. Damit gibt es nun 17.233 bestätigte Fälle. Die meisten Neuinfektionen wurden im Kreis Offenbach (22), im Kreis Groß-Gerau (22), sowie im Main-Kinzig-Kreis (17) vermeldet. Weitere Todesfälle gab es keine. Damit sind in Hessen weiterhin 542 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Groß-Gerau stieg auf 25,4 an und liegt damit weiter über dem kritischen Wert von 20. Im Kreis Offenbach kletterte der Wert im Vergleich zum Vortag von 8,4 auf 13,5.

Corona in Hessen: Keine Weihnachtsmärkte im Kreis Groß-Gerau

+++ 11.17 Uhr: Die schönste Zeit des Jahres rückt immer näher und alle fragen sich nur eines: Wird es im Corona-Jahr 2020 Weihnachtsmärkte geben? Der virusgeplagte Kreis Groß-Gerau liefert darauf nun eine eindeutige Antwort: Nein. Landrat Thomas Will, sowie die Bürgermeister der 14 Kommunen verständigten sich darauf, dass alle Weihnachtsmärkte ausfallen müssen, wie der Kreis nun mitteilte. Dafür ist es übrigens auch unwichtig, ob die Kommunen oder Vereine den Budenzauber organisiert hätten.

Sind Weihnachtsmärkte 2020 trotz der Corona-Pandemie möglich? (Symbolbild)

„Weihnachtsmärkte in ihrer althergebrachten Form passen aktuell nicht in die Zeit“, betonte auch Landrat Thomas Will: „Die Präferenz ist und muss sein, in diesem Jahr – wenn auch schweren Herzens – zu verzichten.“ Im Kreis Groß-Gerau ist die Corona-Lage seit Wochen so angespannt, wie nirgendwo sonst in Hessen. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 25,5 ist dort Warnstufe 2 aktiv.

Kleinere Ersatzveranstaltungen seien theoretisch denkbar, heißt es. Wie Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe sagte, ist in seiner Stadt ein „stimmungsvoller Ersatz“ auf dem Rathausplatz geplant. Dort wird es – in Corona-Zeiten natürlich mit dem gebührenden Sicherheitsabstand – ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen geben.

Corona in Hessen: Ausbruch im Umfeld von Sportmannschaften

+++ 07:44 Uhr: In Südosthessen gibt es mehrere Corona-Fälle in Sportmannschaften. Nachdem mindestens ein unwissentlich infizierter Sportler am ersten September-Wochenende bei einem Amateur-Fußballspiel auf dem Feld stand, spricht der Main-Kinzig-Kreis von einem Corona-Ausbruch. 14 Corona-Fälle ordnet das Gesundheitsamt bislang dem Infektionsgeschehen im Raum Gelnhausen zu, etwa 400 Personen sind in Quarantäne, wie op-online.de berichtet*. Nachverfolgung und Tests laufen noch. Die Gesundheitsdezernentin des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, warnte vor einem zu lockeren Umgang mit dem Coronavirus im Freizeitbereich

Sorgen bereitet jedoch auch der professionelle Sport. Corona-Fälle wurden jüngst bei zwei Rugby-Erstligisten aus der Region bekannt*: RK Heusenstamm und SC Frankfurt. Nach Spielen, an denen ein Infizierter mitwirkte, gibt es mindestens vier weitere Betroffene. Die Teams wurden getestet, weitere Spiele und das Training mussten teils ausfallen.

Corona in Hessen: 149 Neuinfektionen – Kreis Groß-Gerau über Grenzwert

Update vom Donnerstag, 17.09.2020, 07.16 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus verläuft in Hessen auf konstantem Niveau. Über Nacht meldete das Robert Koch Institut (RKI), dass innerhalb der zurückliegenden 24 Stunden 149 Neuinfektionen landesweit registriert wurden. Im kritischen Bereich liegt weiter nur der Kreis Groß-Gerau mit einer 7-Tage-Inzidenz von 25,5. Dort gab es 22 Neuinfektionen zu verzeichnen.

Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Hessen stieg auf 17.233. Laut RKI gelten etwa 15.400 der Infizierten mittlerweile wieder als genesen. Erneute Todesfälle gab es demnach nicht. 542 Hessen, die Covid-19 hatten, sind tot.

Corona in Hessen: Zwei Weitere Tote durch Covid-19 - Gastgewerbe mit schweren Verlusten

Erstmeldung vom Mittwoch, 16.09.2020, 15.46 Uhr: Wiesbaden - Die Gastronomie in Hessen leidet weiter unter der Corona-Krise. Zwar seien die Umsätze seit Mai stetig gestiegen, dennoch blieben sie auch im Juli weit unter dem Niveau des Vorjahres. Das zeigen die Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamts. Vor allem Caterer sind von der Pandemie betroffen. Sie haben ein Minus von fast 60 Prozent zu verzeichnen.

Auch die Tourismusbranche hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. In Beherbergungsbetrieben bleiben dieses Jahr im Vergleich zu 2019 rund die Hälfte der Gäste aus. Vor allem in Frankfurt, sowie im Kreis Groß-Gerau brachen die Übernachtungszahlen ein. Die Umsätze bei Campingplätzen blieben fast unverändert.

Die Hessische Industrie- und Handelskammer fordert zur Unterstützung des Gastgewerbes zu mehr Geschäftsreisen auf: „Viele hessische Betriebe, gerade in den Ballungsräumen, sind abhängig von Geschäftsreisenden“, so Geschäftsführer Robert Lippmann. „Bleiben sie fern, gibt es keinen oder kaum Umsatz.“ Nur mit Außengastronomie und Heizpilzen könne Hessens Gastgewerbe den Herbst und Winter nicht überstehen. Daher brauche man eine „verhältnismäßige Abwegung zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlicher Aktivität“, teilte Lippmann mit. Reisebeschränkungen sollten demnach nur „dosiert“ angeordnet werden.

Das Gastgewerbe in Hessen hat in der Corona-Pandemie schwere Verluste zu verzeichnen.

Corona in Hessen: Neue Fallzahlen vermeldet

Die Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen steigen an. Im Vergleich zum Vortag wurden am Mittwoch (16.09.2020, Stand 14.00 Uhr) 99 weitere Fälle bestätigt. Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt damit auf 17.084. Im Kreis Gießen, sowie im Kreis Fulda wurde jeweils in Todesfall gemeldet.

In Hessen sind damit 542 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 23,9 befindet sich der Kreis Groß-Gerau noch immer im kritischen Bereich von über 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten Woche. In Wiesbaden stieg die 7-Tage-Inzidenz auf 19,0. In Frankfurt stieg sie auf 17,7. Auch im Main-Taunus-Kreis (17,2) bewegt sich der Wert auf die nächste Eskalationsstufe zu.

Hier die Zahlen für die Landkreise und Städte in Hessen, die das Sozialministerium am 16.09.2020 bekanntgab:

(*op-online.de, fnp.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Yasin Akgul/XinHua/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.