Trümmer und Menschenrettung

„Wie im Krieg“: Feuerwehrmann aus Fulda war im Hochwassergebiet im Einsatz

Während er fotografiert wird, erzählt Alessandro Kutscher von dem Einsatz. Dabei schaut er betroffen auf den Boden. Die Jacken hinter ihm gehören ihm und den anderen Feuerwehrleuten, die im Einsatz waren.
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Während er fotografiert wird, erzählt Alessandro Kutscher von dem Einsatz. Dabei schaut er betroffen auf den Boden. Die Jacken hinter ihm gehören ihm und den anderen Feuerwehrleuten, die im Einsatz waren.

In den Hochwassergebieten wird derzeit jede helfende Hand gebraucht. Alessandro Kutscher ist einer der zahlreichen Helfer. Während viele andere noch vor Ort sind, ist er nach Fulda zurückgekehrt.

Fulda - Alessandro Kutscher ist seit fast 20 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sein Dienstgrad: Löschmeister und Jugendwart in Fulda*-Mitte. Der erste Morgen in Nordrhein-Westfalen: Einsatz mit Menschenrettung. „Wir wussten nicht, ob wir Tote finden würden.“ Denn in diesen Lagen, so sagt Kutscher, könne einem alles begegnen. Es sei teilweise „wie im Krieg“ beschreibt Kutscher die Lage im Einsatzgebiet*.

Kutscher berichtet über seine Erfahrungen vor Ort. Dabei wirkt er müde. Der Einsatz hat Spuren bei dem Feuerwehrmann hinterlassen. Eines hat ihm aber geholfen: „Die Dankbarkeit. Die Leute waren schon glücklich, als sie unsere Fahrzeuge gesehen haben. Stellenweise sind sie in Tränen ausgebrochen, als sie gehört haben, dass wir sogar aus Fulda angereist sind, um ihnen zu helfen.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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