Digitale Alternativen

Keine Präsenzpflicht im Corona-Lockdown: Das sagen Schulleiter im Landkreis Fulda

Bis zum Ferienbeginn wird der Präsenzunterricht in Schulen abgeschafft.
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Bis zum Ferienbeginn wird der Präsenzunterricht in Schulen abgeschafft. (Symbolfoto)

„Maske auf statt Schule zu“: Mit diesem Slogan wirbt das Land Hessen für die Corona-Maßnahmen. Und auch im harten Lockdown bleiben die Schulen prinzipiell offen – allerdings entfällt die Präsenzpflicht. Bis Ferienbeginn am Freitag sollen die Schüler möglichst digital unterrichtet werden. Wie gehen die Schulen damit um? 

Kreis Fulda - „Schüler und Schülerinnen sollen ab Mittwoch – wann immer es möglich ist – zuhause betreut werden. Die Schüler nehmen dann im Rahmen des schulischen Angebots am Distanzlernen teil“, heißt es in einer Information des hessischen Kultusministeriums. „Das ist eine sehr politische Äußerung, die für die Schulen wenig hilfreich ist“, kritisiert Markus Bente, Schulleiter der Wigbertschule in Hünfeld*. Er hätte sich eine klare Aussage gewünscht. 

Die Fuldaer Domschule ist eine Grund-, Haupt- und Realschule. Hier wird es vermutlich auf jeden Fall Kinder geben, die in den drei Tagen vor Ferienbeginn nicht zuhause betreut werden können. „Ich gehe davon aus, dass 30 Prozent der Schüler weiterhin Präsenzunterricht haben werden“, sagt Rektor Harald Frühauf. Seine Schule sei aber vorbereitet, Lerninhalte digital zu unterrichten. „Das haben wir heftig geübt. Die Abschlussklassen haben auch ein Tablet erhalten, um sich auf die Prüfungen Mitte Januar vorzubereiten.“ *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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