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Krankenhausreform soll Gesundheitswesen entlasten - „Nicht weniger als eine Revolution“

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Krankenhaus
Die Klinik-Reform von Karl Lauterbach sieht unter anderem vor, dass bestimmte Klinikuntersuchungen künftig auch ohne Übernachtung möglich sein sollen. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die Krankenhäuser mit einer Krankenhausreform stärker von wirtschaftlichem Druck lösen. Kliniken aus Osthessen betrachten die Pläne zwiegespalten. Mehr dazu lesen Sie hier:

Fulda/Schlüchtern - „Wir haben das Gleichgewicht verloren zwischen Medizin und Ökonomie“, sagt Gesundheitsminister Lauterbach. Das jetzige System betone „billig und Menge“. Man könne in Kliniken aber nicht mit den Regeln wie im Lebensmitteldiscounter agieren. Mit dem Gesetz beginne „nicht weniger als eine Revolution“, so der SPD-Politiker.
Wie die Krankenhäuser in der Region Fulda die Reform bewerten, verrät fuldaerzeitung.de.

Doch was macht die Klinikreform aus? Bestimmte Klinikuntersuchungen sollen künftig auch ohne Übernachtung möglich und von den Krankenhäusern abzurechnen sein. Das soll tagsüber mehr Kapazitäten beim knappen Pflegepersonal schaffen, wenn Nachtschichten nicht mehr besetzt werden müssen. Der Gesundheitsminister will zudem neue Leistungsgruppen definieren: Statt grober Beschreibungen wie „Innere Medizin“ sollen Kliniken exakter gefassten Gruppen wie etwa „Kardiologie“ zugeordnet und entsprechend vergütet werden. Die Reform soll unterm Strich keine zusätzlichen Kosten verursachen.

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