Pläne der Deutschen Bahn

Viel Kritik von den Kommunen an Neubaustrecke Fulda-Frankfurt: Votum gegen Variante IV

Kalbach, Schlüchtern, Steinau und Bad Soden-Salmünster „lehnen die Variante IV der Neubaustrecke von Gelnhausen nach Fulda einhellig ab“.
+
Kalbach, Schlüchtern, Steinau und Bad Soden-Salmünster „lehnen die Variante IV der Neubaustrecke von Gelnhausen nach Fulda einhellig ab“.

Die vier Kommunen Kalbach, Schlüchtern, Steinau und Bad Soden-Salmünster „lehnen die Variante IV der Neubaustrecke von Gelnhausen nach Fulda einhellig ab“.

Bad Soden-Salmünster - Am klarsten ist die Position von SchlüchternBürgermeister Matthias Möller ist rundweg gegen die Varianten IV und VII* und votiert auch für keine andere Trasse. Er stellt klar: „Das Bahnprojekt bringt uns keinen Zugewinn. Ich bin dafür, es gänzlich in Frage zu stellen, weil es in zehn Jahren die Pendlerströme, so wie wir sie heute sehen, nicht mehr geben wird.“ Bad Soden-Salmünster ist ebenfalls gegen die IV. Der Grundsatz von Bürgermeister Dominik Brasch lautet: „Es muss fehlerfrei die verträglichste Variante gefunden werden. Und wenn das am Ende die IV oder eine andere ist, dann müssten wir das mittragen.“ 

Steinau an der Straße sieht ihre Siedlungsentwicklung in Gefahr: „Wir wären angeschmiert, weil wir Bauplätze nicht mehr an den Mann bringen könnten“, sagt Interimsbürgermeister Arnold Lifka. Die Stadt wäre eingeschnürt durch Bahntrassen auf beiden Seiten. Die Gemeinde Kalbach im Landkreis Fulda ist ebenfalls gegen die Variante IVErster Beigeordneter Markus Hackenberg erklärt: „Betroffen von dem geplanten Bahndamm wäre besonders Mittelkalbach.“ *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.