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Linke will ambulante Hilfen in der Psychiatrie stärken

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Das Logo der Linken ist bei einem Parteitag an einem Mikrophon angebracht. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Die Linksfraktion im hessischen Landtag macht sich für mehr ambulante und präventive Hilfen in der Psychiatrie stark. Wichtig sei eine ambulante Rund-um-die-Uhr-Krisenversorgung, unter anderem mit aufsuchenden Teams, sagte die Abgeordnete Christiane Böhm am Dienstag bei der Vorstellung eines Gesetzentwurfs. „Wir brauchen die aktive Einbeziehung und Mitwirkung von Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen, Genesungsbegleitenden und den Ehrenamtlichen.“

Wiesbaden - Wirksame ambulante Strukturen könnten helfen, damit nicht jede Krise den psychisch kranken Patienten auf eine geschlossene Station führe, erläuterte die Linksfraktion. Dies könnte mittelfristig viel Leid und Geld sparen, sagte Böhm. Derzeit seien die Kliniken oft übervoll und das Personal abgehetzt. Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) verwies darauf, dass in den gesetzlichen Vorgaben für die psychiatrische Versorgung im Land schon jetzt das Prinzip „ambulant vor stationär“ gelte. dpa

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