Glück im Unglück

Polizei sucht Motorradfahrer - plötzlich winkt Hand aus dem Graben

Ein Mann hatte auf seinem Motorrad einen Unfall auf der A5.
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Ein Mann hatte auf seinem Motorrad einen Unfall auf der A5.

Motorrad-Unfall auf der A5: Der schwer verletzte Biker wird zunächst nicht gefunden - dann winkt er der Polizei aus dem Graben.

  • Schwerer Unfall auf der A5 bei Alsfeld
  • Ein Biker hebt von seinem Motorrad ab, segelt weit durch die Luft
  • Als die Polizei eintrifft, winkt eine Hand aus dem Graben

Update vom Sonntag, 21.06.2020, 17.08 Uhr: Am Sonntagnachmittag, gegen 13.40 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Mann aus dem Saarland mit seinem Motorrad die A5, zwischen den Anschlussstellen Homberg (Ohm) und AS Alsfeld (West). Bei Gemünden (Felda) fuhr er auf dem linken Fahrstreifen und geriet vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers gegen die Betonschutzwand der Leitplanke. 

Motorrad-Unfall auf A5: Fahrer wurde durch die Luft geschleudert

Der Motorradfahrer wurde in die Luft geschleudert und blieb im Bereich des Mittelstreifens, zwischen den Betonschutzwänden, liegen. Das Motorrad bewegte sich alleine noch etwa einen Kilometer weiter. Erste Meldungen, wonach der Fahrzeugführer auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde, bestätigten sich nicht. 

Nach einer kurzen Suche der Rettungskräfte sowie der Polizei konnte der 59-Jährigen aufgefunden werden. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Gießen verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000,- Euro.

Motorrad-Unfall auf A5: Gesperrte Autobahn

Sowohl auf der Richtungsfahrbahn Nord als auch auf der Richtungsfahrbahn Süd mussten jeweils beide Fahrstreifen während der Maßnahmen gesperrt werden, der Verkehr lief über die Standstreifen an der Unfallstelle vorbei. Es kam zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Vor Ort waren ein Notarzt, eine Rettungswagenbesatzung, die Freiwilligen Feuerwehren aus Homberg (Ohm) und Mücke-Nieder-Ohmen sowie Beamte der Polizei Alsfeld und der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld eingesetzt.

Motorrad-Unfall auf A5: Keine Erstmeldung

Erstmeldung vom Sonntag, 21.06.2020: Alsfeld - Am Sonntagnachmittag (21.06.2020) hat sich ein schwerer Unfall auf der A5 ereignet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr ein Motorrad-Fahrer gegen 13.44 Uhr zwischen den Anschlussstellen Homberg-Ohm und Alsfeld-West in Fahrtrichtung Norden. Aus bisher ungeklärter Ursache prallte der 59-jährige Biker aus dem Saarland bei hoher Geschwindigkeit gegen die Leitplanke der A5. hna.de* berichtet darüber.

Motorrad-Unfall auf A5: Keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden

Da es momentan keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt, könnte der Unfall nach Angaben der Polizei durch ein Ausweichmanöver auf der A5 verursacht worden sein. Der Motorrad-Fahrer wurde von seiner Maschine geschleudert und blieb zwischen den beiden Mittelleitplanken der A5 schwer verletzt liegen. Das Motorrad rutschte noch einige hundert Meter weiter. 

Die Mitteilleitplanken sind an dieser Stelle aus Beton, dazwischen ein Graben. Der schwer verletzte Motorrad-Fahrer befand sich bei der Ankunft der Rettungskräfte genau dazwischen. Daher wurde er zunächst nicht gefunden. Erst als der Mann winkte, konnten die Einsatzkräfte ihn auf der A5 retten. 

Motorrad-Unfall auf A5: Glück im Unglück

Derzeit befindet er sich auf dem Weg zum Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei hatte der Motorrad-Fahrer Glück im Unglück. Lediglich einige Knochenbrüche soll er vom A5-Unfall davon getragen haben. Es kam zu Verkehrsbehinderungen in beiden Fahrtrichtungen.

Die A5 (Porsche-Fahrer treibt irres Spiel mit der Polizei) ist insgesamt 440 Kilometer lang. Von Hessen aus führt die Autobahn bis an die schweizer Grenze. Teilstücke der A5 zählen zu den am meisten befahrenen Straßen in ganz Deutschland.

Ein Motorradfahrer auf der A3 raste und drängelte so lange, bis er von der Polizei gestoppt wurde - mit schweren Folgen.*

*hna.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

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