Wetter spielt verrückt

Kurioser Winter wird für Allergiker zum Verhängnis

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Das Wetter in Deutschland ist kein Freund von Allergiker: Der Winter 2020 ist viel zu mild und nervt Allergiker. Denn die Allergiesaison beginnt schon früher.

Das Wetter in Deutschland spielt verrückt - und könnte für Allergiker zum Verhängnis werden. Die Allergiesaison droht noch früher zu beginnen. Schuld ist der Winter 2020.

  • Das Winter in Deutschland ist 2019/2020 zu mild
  • Wetter sorgt dafür, dass die Frühblüher noch früher loslegen
  • Allergiker werden dadurch genervt

Update vom Mittwoch, 08.01.2020, 13.20 Uhr: Das Wetter in Deutschland nervt Allergiker. Der Winter ist viel zu mild und lässt die Natur explodieren - zum Leitwesen der Allergiker. Während sie in einem kalten Winter keine allergischen Probleme haben und ausspannen können, zieht der milde Winter die Allergiesaison vor.

Denn durch das aktuelle Wetter im Winter in Deutschland sprießen schon die ersten Frühblüher aus dem Boden. Gemeint sind damit Hasel und Erle, die viel früher die ersten Pollen in die Natur entsenden. „Bei diesen ganzen milden Aussichten bleibt für den Winter nicht mehr wirklich viel Platz. Das merkt man auch in der Natur. Die ersten Frühblüher treiben aus und die ersten Pollen von Hasel und Erle sind ebenfalls schon unterwegs und nerven Allergiker“, erklärte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Wetter in Deutschland: Der Winter ist viel zu mild - und nervt Allergiker

Update vom Donnerstag, 18.12.2019, 10.31 Uhr: Der Winter in Deutschland ist rund 3 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Dieses Wetter hat weitreichende Folgen. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met explodiert die Natur gerade und die ersten Frühblüher sind schon unterwegs. Erle und Hasel machen den Allergikern jetzt schon zu schaffen. 

Update vom Mittwoch, 18.12.2019, 10.31 Uhr: Allergiker aufgepasst: Der warme Winter in Deutschland erhöht die Belastung für alle, die unter Allergien leiden. Beim Wetter in 2019/2020 wird schnell klar: Auch im Winter können die Pollen fliegen. Bei milden Temperaturen legen Erlen und Haseln los. Dafür Reichen Temperaturen jenseits der 10 Grad mit Sonne aus. Dann fliegen die ersten Pollen und Allergiker leiden unter der hohen Belastung.     

Wetter im Winter in Deutschland: Natur explodiert - Allergiker bekommen Probleme 

„Bei uns geht das milde Wetter weiter und das bleibt wohl bis Silvester so. Immer wieder klettern die Werte über die 10-Grad-Marke, teilweise auch über die 15-Grad-Marke. Die Westwetterlage ist einfach total eingefahren“, erklärte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Update vom Dienstag, 17.12.2019, 16.39 Uhr: Verrücktes Wetter in Deutschland: Vom klassischen Winter fehlt derzeit jede Spur. In dieser Woche erwarten uns dagegen Temperaturen von bis zu 20 Grad - und es ist kein Ende in Sicht. Das sind vor allem für Allergiker schlechte Nachrichten: Denn die Frühblüher können schon jetzt die ersten Pollen durch die Luft schicken und damit die Belastung für alle Menschen mit Allergie erhöhen. 

Wetter im Winter spielt total verrückt: Höhere Belastung für Allergiker?

„Eine total verrückte Wetterlage. Ein dicker Warmluftbatzen liegt über unseren Köpfen“, erklärte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Der vielmals vorhergesagte Rekordwinter in Deutschland tritt also wirklich in Kraft. „Es könnte ein rekordwarmer Dezember werden. Genauso wie es der US-Wetterdienst NOAA seit Monat angekündigt hat. Der Winter setzt derzeit voll auf die milde Schiene“, sagte Jung. Zum Leitwesen der Allergiker.  

Erstmeldung vom Sonntag, 14.12.2019, 14.18 Uhr: Offenbach – Temperaturumschwung in Deutschland: Was viele Wetterexperten schon vor Monaten prophezeit haben, wird jetzt Realität: Der Winter fällt ins Wasser. Das Wetter in Hessen und Deutschland zieht in den kommenden zwei Wochen an und beschert dem Land Rekordtemperaturen. Sind weiße Weihnachten überhaupt noch realistisch? Wird es in den kommenden Wochen Schnee geben? Ein Experte zeichnet ein düsteres Bild.

Wetter im Winter: Temperaturen schnellen in die Höhe - Allergiesaison beginnt früher

Mittlerweile bestätigt sich beim Wetter in Hessen und Deutschland das, was der US-Wetterdienst NOAA schon vor Monaten befürchtet hat. Der Winter ist viel zu warm. Aktuell sind es zwar nur 2 Grad mehr als im langjährigen Klimamittel, doch in der kommenden Wochen steigen die Temperaturen rasant. Der Winter 2019/2020 wird auf jeden Fall ein sehr milder und nasser.

„Die Wettervorhersagen gehen für die kommende Woche stramm Richtung Frühlingswärme. Es werden Temperaturen erreicht von mehr als 10 Grad“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Es beginnt alles schon am 3. Advent, an dem es viel Sturm, Regen und milde Luftmassen gibt. Am Dienstag sind sogar bis zu 14 oder gar knapp 15 Grad möglich.

Wetter im Winter in Deutschland hat schlechte Nachrichten für Allergiker parat

„Da muss man bald schon mit den ersten Frühblühern rechnen. Der Winter ist weit und breit wirklich auf Sparflamme“, erklärte Jung. Das ist vor allem ein Problem für Allergiker, die jetzt vielleicht früher als normal üblich mit ihren lästigen Allergien konfrontiert werden. Deshalb sollten sie in den kommenden Wochen besonders darauf achten, wenn Allergiesymptome auftreten, die vielleicht sonst erst im neuen Jahr gekommen wären.

Auch für Freunde des gepflegten Wintersports in Deutschland sieht das Wetter düster aus. Der milde Winter steht ihnen im Wege. „Der Start in die Wintersportsaison wird in der kommenden Woche auch in den deutschen Mittelgebirgen ein echter Reinfall werden. Es ist viel zu mild. Selbst auf dem fast 1500 Metern hohen Feldberg im Schwarzwald erwarten wir in der neuen Woche um die 10 bis 12 Grad. In der Höhe kommt eine echte Warmluftkeule an. Die bringt in rund 1500 Metern Höhe Werte um 8 bis 12 Grad“, sagte Jung.

Wetter im Winter: Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten?

Doch was bedeutet das für das Wetter an Weihnachten? Gibt es Schnee? Wo stehen die Chancen auf weiße Weihnachten noch gut? Wetterexperte Jung macht eine nüchterne Prognose . nicht nur für Allergiker: „Bei den Werten ist klar: Winterwetter kann das nicht bedeuten und das milde Wetter geht auch bis Weihnachten weiter. Ich lege mich fest: Weiße Weihnachten wird es in Deutschland im Flachland auch in diesem Jahr nicht geben. Vielleicht liegt ab 800 bis 900 Meter etwas Schnee. Das war es dann aber auch schon.“

Auch im Jahresendspurt gibt es beim Wetter in Hessen und Deutschland eine klare Tendenz: Es bleibt mild. Ab und an gibt es Regen und Wind, doch vom Winter ist keine Spur. Der Schnee bleibt in weiten Teilen von Hessen und Deutschland aus. „Nach aktuellem Stand gibt es nicht nur grüne Weihnachten, sondern auch einen grünen Jahreswechsel. Die Chancen auf Schnee zu Silvester sind ebenfalls sehr schlecht. Da gibt es nichts zu beschönigen“, so Wetterexperte Jung.

Von Christian Weihrauch

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