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Plädoyers im „NSU 2.0“-Prozess für Anfang Oktober vorgesehen

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Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Im Prozess um die „NSU 2.0“-Drohschreiben vor dem Frankfurter Landgericht könnten am 6. Oktober die Plädoyers der Staatsanwaltschaft beginnen. Auch der Schlussvortrag der Nebenklage ist für den Tag angestrebt. Die Beweisaufnahme in dem Verfahren ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Zwar gab das Gericht am Donnerstag Beschlüsse zu den bisher gestellten Beweisanträgen bekannt.

Frankfurt/Main - Die Nebenklagevertreter schlossen allerdings nicht aus, noch einen weiteren Antrag zu stellen. Das Verfahren ist bis zum 27. Oktober terminiert.

In dem Prozess muss sich der Berliner Alexander M. wegen Beleidigung, Bedrohung, Nötigung und Volksverhetzung verantworten. Er soll der Verfasser zahlreicher Drohschreiben gegen Politikerinnen, Rechtsanwälte und Personen des öffentlichen Lebens sein. Zwischen August 2018 und März 2021 soll er laut Anklage über 100 selbst verfasste Drohschreiben verschickt haben - per E-Mail, Fax oder SMS. M. bestreitet die Vorwürfe. Der Absender „NSU 2.0“ spielt auf die rechtsextreme Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) an. dpa

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