Fortsetzung Mordprozess

Prozess um getötete Ärztin in Fulda: Freundinnen und Nachbarn belasten den Angeklagten

Der Angeklagte sitzt mit Handfesseln im Gerichtssaal. Sein Anwalt steht neben ihm.
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Seit Dezember sitzt ein 31-Jähriger in U-Haft – und seit April am Landgericht Fulda auf der wegen Mordes auf der Anklagebank.

Eine 35-jährige Ärztin und Mutter eines zweijährigen Jungen ist am 7. Dezember mitten in Fulda umgebracht worden. Der Mordprozess gegen ihren Ex-Freund wurde am Landgericht fortgesetzt: Weitere Zeugen belasten den Rumänen.

Fulda - Als der 31-Jährige in Hand- und Fußfesseln zum Gerichtssaal in Fulda* geführt wird, stehen dort seine Angehörigen: zwei Schwestern sowie ein älteres Ehepaar, augenscheinlich seine Eltern. Eine der Schwestern weint. Sie reden auf Rumänisch auf den schlanken, jungen Mann ein, bis dieser von den Wachtmeistern in Richtung Anklagebank geschoben wird.

Im Mordprozess um die getötete Ärztin sagen Freundinnen und Nachbarn an diesem Verhandlungstag als Zeugen aus*. Seit Ende 2019 waren der 31-Jährige und die 35-Jährige, beide rumänische Staatsangehörige, ein Paar. Zu Beginn sei es eine sehr glückliche Beziehung gewesen. Der Heiratsantrag sei ein Wendepunkt gewesen, berichten zwei Zeuginnen, die mit der Ärztin eng befreundet waren. Der Angeklagte sei zunehmend eifersüchtig und kontrollsüchtig geworden. „Sie hat mehrfach zu mir gesagt: Er wird mich umbringen“, schildert eine Zeugin. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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