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Mysteriöser Briefumschlag ruft Polizei und Feuerwehr auf den Plan

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Von: Bernhard Pelka

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Spezialkräfte untersuchen das verdächtige Paket in Rodgau-Jügesheim.
Spezialkräfte untersuchen das verdächtige Paket in Rodgau-Jügesheim. © Bernhard Pelka

Ein verdächtiger Briefumschlag im städtischen Postfach ruft in Rodgau-Jügesheim die Polizei und die Feuerwehr auf den Plan. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt.

Rodgau – Ein verdächtiger Briefumschlag, adressiert an die Stadt Rodgau, hat heute von 11 bis 13.15 Uhr die Anwohner und Geschäftsleute der Schwesternstraße im Rodgauer Stadtteil Jügesheim, die Polizei und die Feuerwehr in Atem gehalten.

Männer der Rodgauer Wehr – gekleidet in leichte Chemikalienschutzanzüge – öffneten den Umschlag schließlich. Dann hieß es: Entwarnung! Darin befanden sich nach Auskünften der Polizei handelsübliche rosa OP-Masken. Von außen durchs Papier betastet, konnte sich das Ganze allerdings durchaus verdächtig anfühlen. Überdies machte der Umschlag insgesamt einen mysteriösen Eindruck: mehrfach von Klebeband umwickelt, kein Absender.

Einsatzkräfte in Spezialkleidung untersuchen das Paket in Rodgau.
Einsatzkräfte in Spezialkleidung untersuchen das Paket in Rodgau. © Bernhard Pelka

Mysteriöser Briefumschlag in Rodgau gefunden: Polizei und Ordnungsamt sperren Gefahrenzone

Deshalb hatte eine Rathausmitarbeiterin die Feuerwehr alarmiert, die wiederum die Polizei rief. Der Umschlag gehörte zu Postsendungen, die Mitarbeiter der Stadt täglich aus dem städtischen Postfach beim Service-Center Möbius in der Schwesternstraße holen, um sie dann über die Poststelle im Rathaus zu verteilen.

Nach dem ersten Alarm sperrten Kräfte des städtischen Ordnungsamts und die Polizei die Gefahrenzone weiträumig ab. Dann rückte die Besatzung eines Gerätewagens Messtechnik der Frankfurter Berufsfeuerwehr an, um den Umschlag zusammen mit den Rodgauer Kollegen auf dem Hof des Service-Centers zunächst im verschlossenen Zustand mit entsprechenden Messgeräten zu untersuchen. Ausgeschlossen wurden damit Gefahren durch Gase, Strahlung und Sprengstoff. Danach kleideten sich zwei Rodgauer Brandschützer in die Schutzanzüge, um das verdächtige Objekt zu öffnen und eine Probe zur weiteren Messung an Ort und Stelle zu entnehmen.

Die Polizei sperrte den Gefahrenbereich in Rodgau weiträumig ab.
Die Polizei sperrte den Gefahrenbereich in Rodgau weiträumig ab. © Bernhard Pelka

Breifumschlag in Rodgau gefunden: Keine Gefahr für Stadtmitarbeiter

Nach gut zwei Stunden war klar: Es geht von der fragwürdigen Postsendung keine Gefahr aus. Eine Stadt-Sprecherin erläuterte auf Anfrage, das Rathauspersonal sei angewiesen, bei möglicherweise gefährlichen Briefsendungen sofort die Feuerwehr zu alarmieren. (Bernhard Pelka)

Einen größeren Einsatz der Feuerwehr gab es zuletzt an einer Schule in Rodgau: Nach einem Chemieversuch wurde das Gebäude evakuiert.

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