Verwahrung von Schusswaffen

Schreckmoment im Parlament: Politiker zieht am Rednerpult plötzlich eine Waffe

Josef Mistetzky betont das Thema sichere Verwahrung von Schusswaffen, indem er eine Spielzeugknarre mit in die Sitzung bringt. 
SCreenshot: HA
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Josef Mistetzky betont das Thema sichere Verwahrung von Schusswaffen, indem er eine Spielzeugknarre mit in die Sitzung bringt.

In einer Diskussion um Schusswaffen zückt ein Politiker einer Gemeinde bei Hanau plötzlich eine Waffe am Rednerpult.

  • Schreckmoment im Parlament: Bei seiner Rede zieht ein Poliziker plötzlich eine Waffe.
  • In der Gemeinde nahe Hanau im Main-Kinzig-Kreis herrscht eine Diskussion um Schusswaffen und ihre Verwahrung.
  • Die Aktion sollte sensibilisieren.

Niederdorfelden ‒ Die Gemeindevertreter im Bürgerhaus und vermutlich auch die Zuschauer des Stadtparlamentsfernsehens haben kurz den Atem angehalten, als Josef Mistetzky (Grüne) am Rednerpult eine Waffe zückt. Er wollte in der Diskussion um die sichere Verwahrung von Schusswaffen und Munition seine Position deutlich machen, sagt er anschließend im Gespräch mit dem „Hanauer Anzeiger“*.

Gemeinde bei Hanau: Politiker zückt Waffe nur zu Demonstrationszwecken

Um die Anzahl der Schreckschusswaffen im Kreis zu reduzieren, hatte der Main-Kinzig-Kreis zuvor beschlossen, bei der freiwilligen Rückgabe des kleinen Waffenscheins eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro zu bieten. Mistetzky ist mit dem Ergebnis nur teilweise zufrieden: „Der Beschluss des Kreistages zu der Gefährdung durch Schusswaffen darf wirklich nur als erstes Schrittchen in die richtige Richtung angesehen werden. Die Kampagne: ‘Rückgabe Kleiner Waffenschein’ verhindert keine tödlichen Schüsse aus Sportwaffen, da diese davon unberührt sind.“ (iwe) *hanauer-anzeiger.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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