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Sprengungen und Digitalisierung: Bank schließt drei Geldautomaten-Filialen

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Gesprengter Geldautomat
Einer der Gründe für die Schließungen seien vermehrte Automaten-Sprengungen. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Die Raiffeisenbank wird drei Automaten-Filialen in Osthessen endgültig schließen. Die Bank verweist auf die Gefahr durch Automatensprenger, aber auch auf Veränderungen im Kundenverhalten. Mehr dazu lesen Sie hier:

Bimbach/Hainzell/Johannesberg - Über die endgültige Schließung informiert die Bank in einem Brief an ihre Kundinnen und Kunden. Vorstand Jürgen Bien bestätigte auf Anfrage von fuldaerzeitung.de, dass die Geldausgabeautomaten sowie die Kontoauszugsdrucker bis zum Ende des Monats abgebaut werden sollen. Auch in Flieden-Rückers (Kreis Fulda) werden die Geräte abgebaut. Die SB-Filialen waren bereits im Frühjahr geschlossen worden.
Wie die Gemeinden auf die endgültige Schließung reagieren, verrät fuldaerzeitung.de.

Die Bank habe, um jede Gefährdung von Menschen auszuschließen, mit einer Schließung jener Automatenfilialen reagiert, in denen auch Wohnungen vorhanden sind. Das sei erforderlich gewesen, weil die Täter inzwischen fast ausschließlich Festsprengstoff einsetzten, dessen hohe Sprengkraft Stahlteile mit enormer Wucht wegschleudere. Aber auch wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle, schreibt die Bank in ihrem Kundenbrief. Denn das Bezahlverhalten der Kunden verändere sich in Zeiten der Digitalisierung: Mehr und mehr würden dafür die Karte oder auch das Smartphone genutzt.

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