Stadt will kein Geld mehr für „Ball des Sports“ geben

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden will den kommunalen Zuschuss für den „Ball des Sports“ der Deutschen Sporthilfe streichen. „Wir sind von diesem Vorschlag überrascht worden“, sagte ein Sporthilfesprecher am Mittwoch zu einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung.“ Die Streichung ist in einem Haushalt von Grünen, SPD, Volt und Linkspartei vorgesehen, der am 16.

Wiesbaden - Dezember verabschiedet werden soll.

Der Vertrag zwischen Stadt und Sporthilfe wäre 2021 ausgelaufen, ist nach der Absage des Balls aber bis 2022 verlängert worden. Wie die „FAZ“ berichtete, wolle Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) den Dialog mit der Sporthilfe suchen, ob auch unter veränderten Rahmenbedingungen eine Realisierung des Balls möglich sein könnte.

Ob der 51. „Ball des Sports“ am 5. Februar trotz der aktuellen Entwicklung der Pandemie veranstaltet werden kann, ist noch offen. „Wir prüfen alle Optionen. Dabei steht die Gesundheit der Gäste und Sportler an oberster Stelle“, teilte die Sporthilfe mit. Zum „Ball des Sports“ 2020 konnten rund 2000 Besucher begrüßt werden. Für das Sozialwerk des deutschen Sports ist das große Fest eine wichtige Einnahmequelle für die Athletenförderung. dpa

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