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DWD mit amtlichen Warnungen für 21 Kreise und Städte – Hessen startet winterlich in die Woche

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Von: Niklas Kirk, Tanja Banner, Sophia Lother, Lucas Maier, Sarah Neumeyer

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Dauerregen hat in Teilen von Hessen für Überschwemmungen und Hochwasser gesorgt. Die Woche startet winterlich.

+++ 20.25 Uhr: Am Sonntagabend (15. Januar) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut Warnungen für Hessen veröffentlicht. Demnach gelten die amtlichen Warnungen vor Windböen ab Montag (16. Januar), 7 Uhr in folgenden Kreisen und Städten:

Ab Montag (16. Januar), 9 Uhr beziehungsweise 11 Uhr sind dann auch folgende Kreise und Städte von den amtlichen Warnungen betroffen:

+++ 18.10 Uhr: Zum Beginn der kommenden Woche kommt der Winter zurück nach Hessen. Grau und mit einzelnen Schauern wird der Montag (16. Januar) starten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. In Regionen, die über 400 bis 600 Metern liegen, ist zudem mit Schnee zu rechnen.

Im Bergland kann es außerdem zu Graupelgewittern und stürmischen Böen kommen. Die Höchsttemperaturen werden zwischen drei und sieben Grad liegen, so der DWD. In der Nacht auf Dienstag fallen diese dann auf null bis minus zwei Grad. Es bleibt bewölkt und regnerisch.

Hessen meldet hohe Pegelstände

+++ 15.00 Uhr: Kräftiger Dauerregen verschärft die Hochwasserlage in Hessen. Am Sonntag (15. Januar) sind an 31 Pegeln die Meldestufen überschritten, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mitteilt. Betroffen sind vor allem die Flüsse Lahn, Fulda und Eder. Auch Bäche in der Kinzig-Region und im Taunus führen viel Wasser. In der Wetterau wurden Wiesen überflutet. Bei Heuchelheim (Kreis Gießen), zog die Freiwillige Feuerwehr ein Auto aus dem Wasser, dessen Fahrer auf einer überfluteten Landstraße liegengeblieben war.

Wetter in Hessen: Hochwasser und Unwetterwarnungen am Sonntag (15. Januar).
Wetter in Hessen: Hochwasser und Unwetterwarnungen am Sonntag (15. Januar). © Boris Roessler/dpa

Vor allem im Vogelsberg, Westerwald und Rothaargebirge regnete es ergiebig. Da weiter mit Niederschlägen zu rechnen ist, erwartet das Landesamt weiter steigende Wasserstände. An den Pegeln Marburg, Gießen und Leun könnte dann die Meldestufe 3 erreicht oder überschritten werden. An Rhein und Main bestand zunächst keine Hochwassergefahr.

Die Meldestufe 1 ist erreicht, sobald ein Gewässer randvoll ist und an einigen Stellen das Wasser bereits über das Ufer tritt. Die Meldestufe 2 entspricht laut HLNUG einem „größeren Hochwasser“, das ufernahe Grundstücke überflutet und vereinzelt Keller überlaufen lässt. Ab der Meldestufe 3 werden Ortschaften vom Hochwasser eingeschlossen, Straßen sind unpassierbar.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Windböen und Sturmböen in Hessen

+++ 6.58 Uhr: Am Morgen hat der Deutsche Wetterdienst seine Warnung vor starken Windböen und Sturmböen für Sonntag (15. Januar) erneut aktualisiert. Die Warnstufe zwei gilt von jetzt an bis mindestens Sonntagabend für folgende Kreise:

Zudem gilt bis 10 Uhr eine amtliche Warnung vor Dauerregen in einigen Landkreisen. Es kann Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter geben:

Darüber hinaus gilt für folgende Kreise die Warnstufe eins vor Windböen bis mindestens Sonntag, 18 Uhr:

Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Heuchelheim ziehen einen Audi aus dem Wasser, nachdem der Fahrer auf einer überfluteten Landstraße im Hochwasser liegen geblieben war. Zahlreiche Flüsse und Bäche in Hessen verzeichnen nach anhaltenden Regenfällen steigende Pegelstände.
Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Heuchelheim ziehen einen Audi aus dem Wasser, nachdem der Fahrer auf einer überfluteten Landstraße im Hochwasser liegen geblieben war. Zahlreiche Flüsse und Bäche in Hessen verzeichnen nach anhaltenden Regenfällen steigende Pegelstände. © Boris Roessler/dpa

Wetter-Lage in Hessen spitzt sich zu: Höchste Hochwassermeldestufe möglich

+++ 15.28 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnungen für das Wochenende aktualisiert. Bis Sonntag, 10 Uhr gilt im Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis, Kreis Fulda und dem Wetteraukreis eine Warnung vor Dauerregen der zweiten von vier Warnstufen. „Es tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² erwartet“, definiert der DWD die Warnung auf seiner Website.

Die Warnung vor Dauerregen kommt zusätzlich zu den Warnungen vor starken Windböen, die für ganz Hessen bis Sonntagmorgen gilt.

Hessen: Anhaltender Regen könnte in Mittelhessen für Überschwemmungen sorgen

+++ 13.35 Uhr: Durch die anhaltenden Regenfälle könnte in Teilen von Hessen am Sonntag (14. Januar) die höchste Hochwassermeldestufe erreicht werden.  Dies gilt etwa für die Gebiete, durch denen die Lahn fließt. An den Pegeln Marburg und Gießen-Klärwerk sei Stufe 3 möglich, erklärte eine Sprecherin des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Samstag (14. Januar): „Durch den Dauerregen und die Durchfeuchtung der Böden könnte diese zweite Hochwasserwelle insgesamt höher ausfallen als die erste.“ Ab der Meldestufe 3 werden Ortschaften vom Hochwasser eingeschlossen, Straßen sind unpassierbar.

Wetter-Lage in Hessen spitzt sich zu: DWD warnt vor Dauerregen und Sturmböen

Update vom Samstag, 14. Januar 2023, 6.21 Uhr: Auch am Samstag (14. Januar) warnt der Deutsche Wetterdienst in Teilen von Hessen vor Dauerregen und Sturmböen. Ab Mittag soll es demnach anhaltenden Regen von Westen geben, dabei kann es Niederschlagsmengen von 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter geben. Am Freitag waren bereits einige Flüsse in Hessen über die Ufer getreten.

In mehreren hessischen Regionen gilt die Warnstufe zwei zwischen Samstag (14. Januar) und Sonntag (15. Januar):

Zudem kann es am Samstag erneut stürmisch werden. Im Laufe des Vormittages soll es erneut auffrischenden Südwestwind geben, so die Prognose des DWD. Dabei gibt es verbreitet Windböen mit einer Geschwindigkeit bis 60 km/h, ab dem Nachmittag dann stürmische Böen um 70 km/h. In exponierten oder Gipfellagen warnt der DWD vor stürmischen Böen oder Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h.

Wetter-Lage in Hessen spitzt sich zu: Dauerregen und Windböen – DWD warnt

Erstmeldung vom Freitag, 13. Januar 2023: Kassel – In Hessen und Niedersachsen sorgt Dauerregen aktuell schon dafür, dass etliche Flüsse über die Ufer treten. Bereits am Freitag (13. Januar) meldete das Regierungspräsidium Kassel aus Nordhessen leichtes Hochwasser am Ober- und Mittellauf der Fulda sowie von der Eder oberhalb der Talsperre. An der Edertalsperre sei vorsorglich bereits Wasser abgelassen worden, teilte ein Sprecher mit. Auch im Schwalmgebiet würden „Rückhaltebecken zu einer Entschärfung der Hochwassersituation“ beitragen. Die Stadt Hann. Münden hat wegen Hochwassers am Freitagvormittag mehrere Wege an den Flüssen gesperrt.

Am stärksten war das Hochwasser an Lahn und Eder, wie aus einer Übersicht des in Wiesbaden ansässigen Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hervorgeht. Dort wurde am Freitagmorgen an den Messstationen Gießen, Leun (Lahn-Dill-Kreis) und Schmittlotheim (Landkreis Waldeck-Frankenberg) die Meldestufe 2 überschritten. Und die Situation scheint sich in den kommenden Tagen weiter zuzuspitzen. Denn: Der Deutsche Wetterdienst hat nun mehrere Warnmeldungen für Dauerregen in Hessen herausgegeben.

Wetter in Hessen: Dauerregen könnte zu Gefahr werden - DWD warnt

Auch das HLNUG geht davon aus, dass die Wasserstände nach einem kurzen Absinken am Freitag am Wochenende erneut ansteigen. Betroffen seien wieder das Lahngebiet, die Oberläufe der Gewässer im Fuldagebiet und der Eder sowie die aus dem Vogelsberg kommenden Gewässer im Kinzig- und Niddagebiet sowie die Taunusgewässer. An Main und Rhein bestehe weiter keine Hochwassergefahr, teilte die Behörde mit. Am Neckar könnten hingegen am Wochenende Meldestufen überschritten werden.

Die Meldestufe 1 ist erreicht, sobald ein Gewässer randvoll ist und an einigen Stellen das Wasser bereits über das Ufer tritt. Die Meldestufe 2 entspricht laut HLNUG einem „größeren Hochwasser“, das ufernahe Grundstücke überflutet und vereinzelt Keller überlaufen lässt. Ab der Meldestufe 3 werden Ortschaften vom Hochwasser eingeschlossen, Straßen sind unpassierbar.(slo/dpa)

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