Zahl der Covid-19-Intensivpatienten und Inzidenz steigen an

Corona-Tests
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Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten ist in Hessen gestiegen. Nach 212 am Vortag waren 226 Betten auf Intensivstationen mit Patientinnen und Patienten belegt, die nachweislich oder zumindest mutmaßlich an Covid-19 erkrankt sind (Stand Samstag 11.00 Uhr), wie das hessische Sozialministerium am Sonntag mitteilte. Bei 218 Patienten war eine Infektion bestätigt, bei 8 weiteren bestand der Verdacht.

Wiesbaden/Berlin - Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist gestiegen. Am Sonntag lag der Wert nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (Stand: 3.16 Uhr) bei 181,6 nach 173,1 am Vortag. Der Wert steigt seit Tagen kontinuierlich.

Binnen 24 Stunden sind in Hessen 1726 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Es gab zwei weitere Todesfälle. Acht kreisfreie Städte und Landkreise überschritten den Angaben zufolge die Sieben-Tage-Inzidenz von 200. Die Stadt Offenbach wies mit 294,1 den höchsten Wert auf. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 376 705 Menschen infiziert, 7976 starben an oder mit dem Virus.

Die Hospitalisierungsinzidenz stieg leicht an. Sie lag am Sonntag bei 3,81 nach 3,72 am Vortag. Dieser Wert steht für die Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern, bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Die Intensivbettenbelegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, greifen laut einem zweistufigen Konzept des Landes weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dies geschieht in einer ersten Stufe, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 8,0 oder die Intensivbettenbelegung über 200 steigt. Von einer möglichen weiteren Verschärfung der Maßnahmen ist das Land aber noch weit entfernt. Über diese würde erst beraten, wenn die Hospitalisierungsinzidenz über 15 oder die Intensivbettenbelegung über 400 liegt. dpa

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