Gerichtsverhandlung

Streit um FFP2-Masken: Zwei Männer aus der Rhön verklagen Jens Spahn - und wollen 1,3 Millionen Euro

Boris Kiauka (links) und Andreas Schubert, Geschäftsführer der Flugschule Papillon, verklagen Jens Spahn. Das Gesundheitsministerium wollte ihnen 250.000 FFP2-Masken abnehmen - und zahlt jetzt nicht.
+
Boris Kiauka (links) und Andreas Schubert, Geschäftsführer der Flugschule Papillon, verklagen Jens Spahn. Das Gesundheitsministerium wollte ihnen 250.000 FFP2-Masken abnehmen - und zahlt jetzt nicht.

Vor einem Jahr haben Boris Kiauka und Andreas Schubert, Geschäftsführer der Flugschule Papillon auf der Wasserkuppe, für das Gesundheitsministerium 250.000 FFP2-Masken bei ihren Geschäftspartnern in Wuhan bestellt und ausgeliefert. Bis heute warten die beiden Unternehmer, dass die Rechnung bezahlt wird.

Wasserkuppe/Bonn - Der Bund weigert sich, die Masken zu bezahlen mit dem Hinweis, diese seien mangelhaft. Am Mittwoch war der Streit Thema am Landgericht Bonn. Der Beschuldigte ist Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Boris Kiauka und Andreas Schubert werfen Spahn vor, FFP2-Masken bestellt, aber nicht bezahlt zu haben*. Insgesamt geht es um 1,3 Millionen Euro.

Im Frühjahr 2020, als es zu Beginn der Corona*-Pandemie einen Mangel an Atemschutzmasken gab, lobte das Bundesgesundheitsministerium ein sogenanntes Open-House-Verfahren aus: Jeder Lieferant, der mehr als 25.000 FFP2-Masken beschaffen kann, sollte dafür einen Fixpreis von 4,50 Euro erhalten. Auch Kiauka und Schubert stiegen in das Geschäft ein und organisierten – wie schon Wochen zuvor – FFP2-Masken über ihren langjährigen Geschäftspartner in China. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.