Leben in Kassel

8 Tipps für Wohnungssuchende in Kassel

8 Tipps für Wohnungssuchende in Kassel
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Habt ihr das eigene „sweet home“ schon gefunden oder sucht ihr noch?

Egal ob Student, Azubi oder Familie - die Wohnungssuche gestaltet sich in Kassel oft alles andere als leicht. Um euch die Suche zu erleichtern, haben wir hier 8 Tipps für euch.

Eine Wohnung zu finden ist leider nicht einfach. Auch in Kassel wird es zunehmend schwieriger, ein neues Zuhause zu finden – vor allem zu Semesterbeginn. Deshalb haben wir 8 hilfreiche Tipps für Wohnungssuche in Kassel zusammengestellt.

Facebook nutzen

Auch wenn Facebook bei Jüngeren inzwischen als „out“ gilt, ist es trotzdem noch das größte soziale Netzwerk weltweit. Für eigentlich jedes Thema gibt es Seiten oder Gruppen – also natürlich auch für die Wohnungssuche in Kassel. Die größte lokale Wohnungssuch-Gruppe „Wohnungen/Häuser in Kassel und Umgebung“ hat zum Beispiel über 10.000 Mitglieder. Dort werden täglich neue Angebote eingestellt. Für Leute, die lieber in eine WG ziehen möchten, gibt es für Kassel die Gruppe „WG & Wohnung Kassel gesucht“. In beiden Gruppen kann man natürlich auch Wohnungsgesuche posten.

Hilfe vom Studentenwerk

Vor allem zum Semesterbeginn wird es zunehmend schwieriger, eine Wohnung in Kassel zu finden. Hilfe bietet das Studentenwerk Kassel: Das betreibt nicht nur die Wohnheime, die über die ganze Stadt verteilt sind, sondern bietet auch eine Wohnungsbörse an, in die Vermieter günstige Wohnungen einstellen können. Wer also direkt danach filtern möchte, sollte sich hier einmal umschauen. In der Regel organisiert das Studentenwerk zum Semesterbeginn auch ein WG-Speed-Dating, bei dem sich WGs, die gerade ein Zimmer freihaben, kurz vorstellen.

Auch im Umland umschauen

Klar, am liebsten möchte man immer in der Stadt wohnen – vor allem als junger Mensch. Da hier die Wohnungen aber leider immer teurer werden, lohnt sich ein Blick ins Umland von Kassel. Städte wie Vellmar, Baunatal oder Kaufungen hängen direkt an der Stadt dran und sind mit Straßenbahn oder RegioTram gut zu erreichen. Weitere Städte wie Hofgeismar, Melsungen oder Wolfhagen sind auch nicht weit. Auf diesen Strecken fährt die RegioTram inzwischen jede halbe Stunde. Die RT1 und die RT4 halten dabei direkt am Campus am Holländischen Platz, was für Studenten natürlich einen überaus netten Bonus darstellt.

Genossenschaften und Hausverwaltungen durchtelefonieren

In Kassel gibt es viele Wohnungsgenossenschaften oder Hausverwaltungen, die günstige Wohnungen anbieten. Bei Genossenschaften kauft man in der Regel Anteile, die unterschiedlich hoch ausfallen. Dafür bekommt man günstige Mietwohnungen angeboten, die oft gar nicht auf Immobilienportalen inseriert werden. Bei vielen Wohnungsgesellschaften kann man sich auch registrieren lassen und so Wohnungsvorschläge bekommen. Bekannte Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften in Kassel sind zum Beispiel die GWH, die GWG, der Bauverein 1894 oder die WBG 1946.

Kompromisse eingehen

Jeder hat natürlich seine Traumwohnung. Aber die zu finden – und das dann am besten auch noch für eine günstige Miete – grenzt leider oft an ein Wunder. Deshalb ist es nötig, dass man Kompromisse macht. Braucht ihr unbedingt einen Balkon? Oder die Badewanne? Schön wäre das, keine Frage. Aber leider fressen solche Zusätze auch Miete. Und auch beim Stadtteil kann man in Kassel durchaus Kompromisse machen, denn Ecken, an denen man wirklich gar nicht wohnen kann, gibt es hier zum Glück nur wenige. Nord-Holland zum Beispiel wurde durch die vielen Studenten, die dort hingezogen sind, zunehmend aufgewertet und gilt inzwischen schon als Kassels neues In-Viertel. Für die, die es gerne ruhiger mögen, bildet Kirchditmold dank familiärer Atmosphäre und ruhiger Lage eine echte Alternative. 

Das Umfeld informieren

Wer eine Wohnung sucht, sollte auch die Eltern, Freunde oder sogar die eigene Facebook- oder Instagram-Community über die Wohnungssuche zu informieren. Vitamin B ist bei einer Wohnungssuche bekanntlich sehr wichtig – und es kann immer sein, dass jemand jemanden kennt, der jemanden kennt. Hauptsache, euer Name kommt ins Gespräch.

Wirklich überall suchen

Ja, Internetportale sind praktisch und schnell. Entsprechend schnell bewerben sich sämtliche potenzielle Mieter aber auch auf die interessanten Inserate. Daher sollte man zum Beispiel auf die gute alte Tageszeitung nicht verzichten. Vor allem ältere Vermieter inserieren nämlich noch immer hier und gar nicht im Netz, weshalb einem eine schöne Wohnung schnell durch die Lappen gehen kann. Facebook haben wir ja schon erwähnt. Und auch in der Uni kann man Ausschau halten, denn viele WGs hängen dort ihre Angebote aus.

Bewerbermappe bereithalten

Seid ihr so weit gekommen und habt einen Besichtigungstermin vereinbart, solltet ihr eine Bewerbermappe vorbereiten und diese dem Makler oder Vermieter in die Hand drücken. So bleibt ihr nämlich eher im Gedächtnis. Und wer selbst eine Auskunft über seine Schufa gibt, hinterlässt außerdem einen positiven Eindruck. Generell lohnt es sich, Unterlagen, die immer wieder benötigt werden, gleich mehrfach zu kopieren oder digital verfügbar zu haben, damit ihr stets alles griffbereit habt.

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