8 Typen, die man in Kassel in der Straßenbahn trifft

8 Typen, die man in Kassel in der Straßenbahn trifft
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Die Linie 1 fährt über die Wilhelmshöher Allee in Kassel.

Die Bahnanbindung in Kassel kann sich durchaus sehen lassen. Doch wer des Öfteren die Öffis nutzt, weiß, dass mit gewissen Typen bei praktisch jeder Fahrt gerechnet werden muss.

In der Straßenbahn trifft man unter Berufstätigen, Schülern, Rentnern und Co. allerlei komische bis nervige Leute. Die Fahrt könnte so erholsam sein, wenn da bloß nicht diese Mitreisenden wären. Eine Auswahl an (Stereo-)Typen in der Straßenbahn:

Eltern und ihre Kinder

Man kann nicht anders, als ihnen Respekt zu zollen – den Eltern schreiender Kinder. Sie wissen mit Lärm und peinlicher Aufmerksamkeit umzugehen, und können dabei vollkommen ruhig bleiben. Aufregung bringt sowieso nichts, denn das Kind wird davon nicht still und die Haltestelle kommt nicht eher in Sicht. Bei allem Mitleid, das wir für sie aufbringen können, kommen wir nicht drum herum vom Gejammer und Diskutieren genervt zu sein. Gut, dass es geräuschunterdrückende Kopfhörer gibt.

Musikhörer

Kopfhörer sind eine wunderbare Erfindung, für viele Menschen aber anscheinend ein Fremdwort. Denn leider trifft man in der Straßenbahn oft auf Musikfans, die sich scheinbar ihre Trommelfelle aus dem Kopf dröhnen wollen. Gibt als Mitfahrer ja auch nichts Schöneres als Death-Metal oder merkwürdigen Hip-Hop passiv mithören zu müssen, oder? Immerhin gibt's einen kleinen Trost: Manchmal hören Fahrgäste keine Musik, sondern Podcasts. Ab und zu sieht man so manche Person dann scheinbar grundlos vor sich hin lachen, und keiner weiß warum.

Vorleser

Zugegeben, wir sind alle „Smombies“ und schauen viel zu oft auf unser Handy – besonders in der Bahn, wo sonst nicht viel zu tun ist. Immer öfter hört man dort, wie sich Freunde gut hörbar ganze Chatverläufe vorlesen oder Einzelpersonen Sprachnachrichten über Lautsprecher abhören. Warum alle anderen Mitfahrer dabei zuhören können sollen, bleibt fraglich.

Senioren

Während wir Vertreter jüngerer Generationen dazu tendieren, während der Fahrt auf unser Smartphone oder aus dem Fenster zu starren, suchen Rentner eher ein Gespräch. Das kann nervig sein, besonders wenn man gerade seine Ruhe haben will. Aber das Gute an einer Bahnfahrt ist, dass sie nicht ewig dauert. Also warum nicht mal darauf einlassen? So kann man wunderbare Geschichten über Kassel erfahren und steigt mit guter Laune aus.

Schwarzfahrer

Nicht genügend Geld, kaputter Fahrkartenautomat oder schlicht keine Lust zu zahlen. Was auch immer der Grund fürs Schwarzfahren ist; wird man ohne Ticket erwischt, muss man Strafe zahlen. Da gibt es einsichtige Personen, und es gibt solche, die mit dem Schaffner diskutieren. Und wenn man in dieser Situation der Sitznachbar des Streithahns ist, wird es richtig unangenehm. Da heißt es durchatmen und jeglichen Blickkontakt vermeiden.

Tierhalter

Über Tiere in der Bahn scheiden sich wohl die Geister. Tierfreunde sind entzückt, wenn ein Hund einsteigt und sich willentlich streicheln lässt. So geht die Zeit schnell vorbei und man kommt mit dem Besitzer ins Gespräch. Wer aber nichts mit den vierbeinigen Mitfahrern anfangen kann, ärgert sich über ihren Geruch oder das aufgeregte Winseln unerfahrener Straßenbahnhunde. Und wehe die Besitzer kommen auf die Idee, den Hund auf dem Sitz neben sich Platz nehmen zu lassen.

Stinker

Dieser Typus ist besonders im Sommer häufig zu beobachten. Gerade in einer rappelvollen Bahn kommen die Merkmale des Stinkers schnell zum Vorschein, besonders wenn man aufgrund von Platzmangel stehen muss und besagter Typ direkt neben einem steht. Am besten mit dem Arm fest am Haltegriff, sodass auch wirklich jeder Fahrgast in den Genuss des persönlichen Achselschweiß-Odeurs kommt. Mal ehrlich, wäre ein wenig Deodorant zu viel verlangt?

Jugendliche

Sie haben Spaß, lachen laut und haben immer was vor. Jugendliche (U-20er) versprühen Lebensfreude und sind mit ihrer guten Laune oft… vollkommen nervig. Als Ü-20er denkst du dir schnell: „So war ich bestimmt nicht“ und „Seit wann bin ich nicht mehr up-to-date mit den aktuellsten Jugendwörtern?“. Sind wir mittlerweile einfach uncool? Nein, die Kinder liegen einfach falsch!

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