Leben nach dem Studium

7 Dinge, die wir am Studentenleben nicht vermissen

7 Dinge, die wir am Studentenleben nicht vermissen
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Das Studium kostet einen durchaus Nerven.

Sicher, Partys und viel Freizet sind toll. Allerdings bringt das Studentenleben auch einige Nachteile mit sich. Wir stellen 7 typische Situationen vor, die wir kein Stück vermissen.

„Das sind die besten Jahre deines Lebens!“ Wie oft haben wir diesen Satz während unseres Studiums an derUniversität Kassel schon gehört. Ja, man hatte viele Freiheiten und konnte wirklich häufig ausschlafen. Trotzdem gibt es auch einige Dinge, die wir am Studentenleben nicht vermissen. Wir haben 7 Stück davon für euch zusammengestellt.

Klausuren und Hausarbeiten

Lernen, Lernen, Lernen: In vielen Studiengängen schreibt man gefühlt jedes Semester das Abi noch einmal. Man hat sich die Nächte um die Ohren geschlagen, um all das abstrakte Gerede der Professoren in den Kopf zu bekommen. Und verzweifelte dann doch an fiesen Fragen in der Klausur.

Oder man quälte sich für Hausarbeiten durch viele langweilige Wissenschaftsbücher, um auf 20 Seiten eine These auszuführen – und am Ende war der Professor doch nicht zufrieden. Irgendwann ist man auch mal froh, wenn man nichts mehr auswendig lernen oder ausformulieren muss.

Das Ego der Profs

Wir alle hatten auch coole Profs und Vorlesungen, zu denen man richtig gerne hingegangen ist. Das war oft aber leider eine Seltenheit, denn viel zu oft war es anstrengend, sich 90 Minuten auf den Menschen da vorne zu konzentrieren.

Vor allem, wenn der dann noch ein Riesen-Ego hatte und eh alle Studenten zu dumm für sein Spezialgebiet fand. Oder eine Note schlechter auf die Hausarbeit gab, einfach weil er eine andere Meinung zum Thema hatte. Und das „Sehr geehrter Herr Professor Doktor…“ vermissen wir auch kein bisschen.

Der Satz „Und was machst du dann damit?“

Besonders häufig gehört bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen. Ach nein, stimmt, die werden ja alle Taxifahrer. Wie oft musste man sich nicht für sein gewähltes Studienfach rechtfertigen. Aber nicht jeder will eben Lehramt oder Maschinenbau studieren. Und egal auf welche Art und Weise – am Ende haben wir es alle geschafft, einen Job zu finden.

Ständig pleite sein

Studieren ist teuer. Und meistens reicht das Bafög nicht mal für die Miete. Da ist man quasi gezwungen, nebenher zu arbeiten – und dann meistens in Jobs, die auch nicht viel zusätzlich einbringen. Ja, manche haben das „Ich habe gerade nur Bier und verschimmelten Käse im Kühlschrank“ im Studium zu ihrem Lebensstil erhoben.

Aber seien wir mal ganz ehrlich: Dass man ständig gefühlt jeden Cent umdrehen musste, hat einfach nur genervt. Dafür war aber auch das Gefühl, wenn man im Job das erste Gehalt kam, umso besser.

Referate und Gruppenarbeiten

Fanden wir schon in der Schule doof. Und genau wie in der Schule hat fast immer einer alleine die Arbeit gemacht und alle anderen saßen nur so da. Auf einen Termin für ein Treffen konnte man sich auch nie einigen.

Und dann beim Halten des Referats total unmotivierten Seminarkollegen vor sich sitzen zu haben, die nebenbei auf Facebook surfen und sich sich bei den am Schluss gestellten Fragen nicht melden, war auch nur frustrierend. Sind wir froh, dass wir das nicht mehr machen müssen.

Andere Studenten

Wenn wir gerade schon bei nervigen Gruppenmitgliedern bei Referaten sind – leider gab es da noch so ein paar „Experten“ auf dem Campus. Wenn man die ganze Vorlesung nur mit dem Sitznachbarn redet oder im Internet surft – warum geht man dann zu einer Veranstaltung hin?

Oder die Kommilitonen, die andersrum nie zur Vorlesungen erscheinen, dann aber deine Notizen kopieren wollen. Von den Hochmotivierten, die dir ständig erzählen, wie viel sie schon gelernt oder wie viele Bücher sie von Theodor Fontane gelesen haben, wollen wir gar nicht erst anfangen.

Überfüllte Hörsäle und Seminare

Mit 399 anderen Studenten in einem Hörsaal sitzen – da kam immer Freude auf. Vor allem, wenn der Saal nur für 200 Leute ausgelegt war. Dazu dann jedes Mal zu Semesterbeginn wieder der Run auf die Seminare und Vorlesungen. Wer sich zu spät im HISPOS einloggte, hatte oft Pech und kam nur auf die Warteliste. Oder musste im schlimmsten Fall bis zum nächsten Wintersemester warten und es dann wieder versuchen.

Genervt hat auch immer die Konsequenz, die manche Professoren aus der Überfüllung gezogen haben: Die Kick-Out-Klausuren. Denn was demotiviert denn mehr als wenn der erste Satz in der neuen Vorlesung lautet: „60 Prozent von Ihnen werden die Prüfung nicht bestehen“. Ein Glück, dass das vorbei ist.

Von Michaela Schaal

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