Universität Kassel

Corona in Kassel: Lockerungen im Hochschulbetrieb - Präsenzveranstaltungen wieder erlaubt

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Corona in Kassel: Präsenzveranstaltungen der Uni unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt

Nachdem das Sommersemester 2020 digital gestartet ist, wurde der Präsenzbetrieb an der Uni Kassel wieder erlaubt. Allerdings unter bestimmten Auflagen.

  • Auch die Uni Kassel ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen.
  • Das Sommersemester 2020 startet digital.
  • Die Universitätsbibliothek steht eingeschränkt zur Verfügung.

Update vom Donnerstag, 14.05.2020, 14 Uhr: Die Landesregierung hat den Präsenzbetrieb der hessischen Hochschulen trotz Corona wieder erlaubt - auch in Kassel. Die umfassenden Abstands- und Hygienemaßnahmen bleiben allerdings Voraussetzung. Die neue Regelung gilt seit Montag (11.05.2020).

Lehrveranstaltungen an der Uni Kassel sind in den vergangenen Wochen für ein digitales Semester konzipiert worden. Eine Umstellung von der Online-Lehre zur Präsenzlehre müsse daher planvoll und mit Vorlauf erfolgen.

Corona in Kassel: Rückkehr zur Präsenzlehre vorerst nicht möglich

Zudem sei eine Rückkehr zum Präsenzbetrieb vorerst nicht möglich, da aufgrund der Corona-Regelungen die erforderlichen räumlichen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. Allerdings arbeitet die Uni Kassel daran, in absehbarer Zeit Präsenzveranstaltungen zuzulassen. 

Corona in Kassel: Universität bietet eingeschränkte Nutzung der Bibliothek 

Update von Sonntag, 19.04.2020, 14.18 Uhr: Die Universitätsbibliothek Kassel bietet wegen Corona ab dem 20.04.2020 einen eingeschränkten Nutzungsbetrieb für Mitarbeiter und Studenten an. Die Standorte Holländischer Platz und Witzenhausen ermöglichen den Zugang lediglich zur Rückgabe und Abholung sowie Ausleihe bestellter Medien. 

Alle anderen Standorte bleiben geschlossen. Die Bestände, Lernräume, Rechner, Semesterapparate und Kopierer können während der Corona-Krise nicht genutzt werden.

Corona in Kassel: Medien müssen vorab bestellt werden

Zudem sind die Servicetheken nicht besetzt. Mahngebühren werden vorerst ausgesetzt. Ausleihbare Medien müssen vor dem Bibliotheksbesuch im Portal "Karla" bestellt werden. Sobald die Bestellung bereitliegt, erhaltet ihr eine Abholbenachrichtigung.

Öffnungszeiten der Standorte: 

  • Holländischer Platz: Montag bis Freitag (10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr) 
  • Witzenhausen: Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr

Coronavirus in Kassel: Sommersemester startet digital

Update von Samstag, 18.04.2020, 15.14 Uhr: Das Sommersemester 2020 beginnt an der Uni Kassel aufgrund der Corona-Krise am 20.04.2020 digital. Es wird keine Präsenzveranstaltungen und keine Präsenzprüfungen geben. 

Für anstehende Prüfungen werden digitale Möglichkeiten entwickelt. Allerdings findet nach derzeitigem Stand keine Prüfung vor dem 27.04.2020 statt. Die Gebäude der Uni Kassel bleiben aus Sicherheitsgründen weiterhin geschlossen.

Corona-Pandemie in Kassel: Uni bietet telefonische Beratung an

Update von Donnerstag, 02.04.2020, 10.40 Uhr: Das studentische LEO-Team der Uni Kassel bietet während der Corona-Pandemie ab sofort eine telefonische Beratung an. Alle Fragen rund ums Lernen und Schreiben im Studium werden hier beantwortet. Ihr könnt das Team unter der Telefonnummer 0561/804-3814, montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr, erreichen.

Corona in Kassel: Sonderregelung zum Semesterticket

Update von Dienstag, 31.03.2020, 11 Uhr: Die Uni Kassel hat aufgrund der Coronakrise eine Sonderregelung zur Nutzung des Semestertickets eingeführt. Im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) gilt weiterhin die Campus Card als Fahrkarte, wenn zusätzlich eine Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemester 2020 vorgezeigt wird. 

Die Validierung der Campus Card ist aber weiterhin und jederzeit möglich. Es gibt nach Angaben der Uni Kassel keine Frist. 

Coronavirus in Kassel: Semesterstart verschoben

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betreffen auch die Universität Kassel. Somit wurde der Start des Sommersemesters 2020, der ursprünglich am 14.04.2020 sein sollte, auf den 20.04.2020 verlegt. 

Je nach Lage kann sich dies allerdings noch ändern. Hin Hinblick auf den Lehrbetrieb bedeutet dies, dass weder Vorlesungen, Seminare, Übungen, Workshops, Tutorien, Praktika noch weitere Lehrformate der Uni stattfinden. 

Corona in Kassel: Prüfungsbetrieb eingestellt

Diese Regelung betrifft auch den Prüfungsbetrieb, da die Hochschulleitung nicht garantieren kann, dass alle hygienischen Standards und "Social Distancing" eingehalten werden können. 

Seit dem 17.03.2020 sind auch der Lernort "Leo" sowie alle sechs Standorte der Universitätsbibliothek geschlossen. Bereits entliehene Medien können weiterhin verlängert werden. Statt den üblichen elf Verlängerungen gibt es derzeit 15 Verlängerungen.

Corona in Kassel: Mahngebühren ausgesetzt

Die Rückgabe von gemahnten Medien ist erst wieder möglich, wenn die Standorte der Unibibliothek öffnen. Bis zu dieser Zeit werden die Mahngebühren ausgesetzt. 

Die Beratungsstellen der Hochschulverwaltung, der Fachbereiche und der zentralen Einrichtungen bleiben ebenfalls geschlossen. Der Austausch per Mail ist trotzdem möglich. 

Corona in Kassel: Diese Einrichtungen sind geschlossen

Das betrifft auch das Studierendensekretariat, die Studienberatung, das International Office, die Prüfungsverwaltungen in den einzelnen Fachbereichen sowie den Career Service und die Promotionsgeschäftsstelle. Auch die Infotheke "Information Studium" im Campus Center schließt, ist aber weiterhin per Mail erreichbar. 

Corona in Kassel: Validierstationen weiterhin zugänglich

Die Gebäude der Uni Kassel bleiben aus Sicherheitsgründen ab Montag, 23.03.2020, geschlossen. Die Campus Card Validierstationen sind aber weiterhin zugänglich. Dies ist an folgenden Standorten möglich: 

  • Campus Center (7:30 Uhr - 17:00 Uhr) 
  • AVZ (7:30 Uhr - 17:00 Uhr) 
  • Bibliothek Witzenhausen (Campus Nordbahnhof, 7:30 Uhr - 17:00 Uhr) 

Mehr zur Corona-Krise an der Uni Kassel 

Studenten in Kassel leiden unter der Corona-Krise. Viele verlieren ihre Nebenjob , andere leiden unter den psychologischen Folgen. Asta und Studierendenwerk fordern Nothilfen.

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