Hindernislauf „break out and run free“ soll hundertprozentig stattfinden

1094 wollen ausbrechen

Nasse Flucht: Beim Hindernislauf spielt auch die Fulda eine nicht unerhebliche Rolle. Archivfoto:  Schachtschneider

Kassel. Der Elwe-Knastlauf „break out and run free“ soll „hundertprozentig“ am Sonntag, 7. September, in Kassel stattfinden. Das teilte Anna Ramskogler-Witt, Pressesprecherin der Agentur Apublic, am Freitag auf Anfrage der HNA mit. „Es hat sich für uns niemals die Frage gestellt, dass der Hindernislauf abgesagt werden soll.“ Sie sei irritiert über diese Gerüchte, die in Kassel kursierten.

Von den ehrgeizigen Plänen, die der Veranstalter Querheads im März dieses Jahres noch hatte, hat man sich allerdings mittlerweile verabschiedet. Damals rechnete man mit 5000 Anmeldungen. Von bislang 1094 Teilnehmern sprach Ramskogler-Witt am Freitag. Allerdings würden sich erfahrungsgemäß in den letzten zwei Wochen vor Sportereignissen immer noch zahlreiche Teilnehmer anmelden.

Am heutigen Samstag, 23. August, startet der Veranstalter gegen 13 Uhr eine Werbe-Aktion für den Knast-Lauf in der Kasseler Innenstadt. „Hier haben Passanten die Möglichkeit, Startplätze für das Event zu gewinnen“, sagt die Sprecherin. Es wird eine erkennungsdienstliche Fotowand aufgebaut, vor der die Passanten ihre eigenen „Knast“-Bilder machen können. Unter allen, die ein Foto von sich mit #boarf auf Facebook posten, wird ein Startplatz für zwei Personen verlost.

Die Veranstaltung startet bereits am Samstag, 6. September, mit der Innovations- und Start-up-Messe „break/through“ in dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis Elwe in der Unterneustadt. Regionalen und nationalen Unternehmen soll hier eine Plattform geboten werden, ihre Innovationen in spannenden Gesprächen vorzustellen.

Der Höhepunkt des Wochenendes ist der 18 Kilometer lange Lauf selbst: Am Sonntag, 7. September, beginnt der Hindernislauf um 13 Uhr mit dem großen Ausbruch in der ehemaligen JVA Elwe.

Überdimensionale Toilette

Die Vorbereitungen für das Rennen liefen bereits auf Hochtouren. Die lokalen Unternehmen Stone Illusion und Logo Beton stellten gerade die zwei wohl spektakulärsten Hindernisse des Laufes fertig: das gigantische Wasserfalltor im Zielbereich und eine überdimensionale Toilette, durch die die Teilnehmer aus dem Untergrund auftauchen werden.

Kreativdirektor Marcel Sühwold: „Das Event wird sicherlich in dieser Art einzig- und großartig werden. Wir freuen uns über die große Unterstützung, die wir durch lokale Unternehmen erfahren.“ Die Veranstalter könnten stetig steigende Anmeldezahlen verzeichnen. „Mit mehr als ein Dutzend Anmeldungen pro Tag denken wir, dass wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erwarten dürfen.“ (use)

Das offizielle Shirt zum Lauf gibt es ab sofort im Laufladen und in der Galeria Kaufhof in Kassel. Der Reinerlös wird gespendet. Weitere Infos unter http://www.breakoutandrunfree.com/

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