Besucherrekord bei zweitägiger Messe in der Stadthalle - Aussteller zufrieden

13 000 bei Kasseler Gesundheitstagen - Rekord

Schweineherz zur Demonstration: Studentin Ann-Kathrin Sander ließ sich von Herzchirurg Martin Kohlhoff die Funktionweise der Pumpe erklären. Foto: Malmus

Kassel. Die Kasseler Gesundheitstage sind mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: 13 000 Menschen haben sich am Freitag und Samstag im Kongress Palais Stadthallerund um das Thema Gesundheit informiert.

2011 waren 11 000 Besucher und damit 2000 weniger zu der zweitägigen Veranstaltung gekommen, die vom Regionalmanagement Nordhessen veranstaltet wird. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Hansjörg Melchior, der die Gesundheitstage vor neun Jahren ins Leben rief.

Schweineherz und begehbares Gehirn: Die Kasseler Gesundheitstage

Der Mediziner führt die gute Resonanz auf das gestiegene Gesundheitsbewusstsein zurück. Dies zeige sich auch daran, dass die Informationsveranstaltungen sehr gut besucht waren. Die Mischung aus Vorträgen, Beratung und Mitmach-Angeboten komme gut an. Bei den Ausstellern stehe die Kasseler Gesundheitsmesse ebenfalls hoch im Kurs. „Wer nicht dabei war, dem fehlt was.“ Es sei das breite Angebot, das überzeuge und die Messe so erfolgreich mache.

Diesmal waren 135 Aussteller in der Stadthalle vertreten, es gab 70 Vorträge und Kurse. „Das ist sensationell gut“, sagte Regionalmanager Holger Schach. Einige Aussteller seien von den Besuchern geradezu überrannt worden. Auch die Bewerberlounge, bei der Ausbildungsbetriebe aus der Gesundheitsbranche Schulabsolventen über Ausbildungsplätze informierten, habe sich als Erfolgsmodell erwiesen. Bettina Ungewickel, Leiterin des Bereichs Gesundheit beim Regionalmanagement, führt das auch auf die gute Zuammenarbeit mit dem Schulamt zurück. Neben Schülern zählten Eltern von Kindern mit Entwicklungsstörungen und ältere Menschen zu den stärksten Besuchergruppen. Gefragt waren wie in den Vorjahren vor allem die Seminare über Arthrose und Demenz, aber auch Themen wie Depressionen und Burnout. Die für das normale Publikum offene fachübergreifende Fortbildung für Medizinberufe wurde ebenfalls rege genutzt.

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