145.000 Besucher kamen zur Herbstausstellung

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Am liebevoll gestalteten Kunsthandwerk-Stand von Helga Cremer bewunderte gestern Katharina Gerlach (12) aus Wanfried die Eichhörnchen und Rehe.

Kassel. Das neue Konzept der Herbstausstellung ist aus Sicht der Messe Kassel aufgegeangen: Mit 145.000 Besuchern kamen wieder mehr als im Vorjahr.

Erstmals fand die Herbstausstellung erst im November und nicht wie sonst im September statt. Dabei hatten die Veranstalter auch schon das Weihnachtsgeschäft im Blick. Ein Publikumsmagnet war auch die große Afrika-Schau.  

Impressionen von der Kasseler Herbstausstellung

Der Herbst liegt künftig deutlich näher an Weihnachten – zumindest in den Kasseler Messehallen. Nachdem der neue Termin der Herbstausstellung von Ausstellern und Besuchern gut angenommen worden sei, werde man an der Verschiebung in den November festhalten, sagte Messe-Sprecher Matthias Tesch. Mit 400 Ausstellern kamen so viele wie im Vorjahr, auf Besucherseite gab es mit insgesamt 145.000 nach einem Rückgang im vorigen Jahr wieder ein Plus von 2000.

Vor zwei Jahren hatten 150 000 Menschen die Herbstausstellung besucht. Im September habe zuletzt häufig eher noch sommerliche Stimmung geherrscht, sagte Tesch. Durch den späteren Termin komme nun der Herbstaspekt besser zur Geltung. Auch die Witterung spielte den Veranstaltern dabei in die Karten. „Richtig schönes, trübes Novemberwetter - so wünschen wir uns das für die Ausstellung“, sagte Tesch. Auch am Sonntag herrschte reger Betrieb in den angenehm temperierten Messehallen. Besonders in der Afrika-Ausstellung tummelten sich die Familien, aber auch ältere Besucher.

Voll besetzt waren die Reihen vor der Reptilien-Show von Orazio Martino (L’Alligatore), der auch aus dem Fernsehen bekannt ist. Ohne mit der Wimper zu zucken, ließ sich die achtjährige Margarethe Mahner eine züngelnde Königspython um den Hals legen, während Meister Martino mit italienischem Akzent Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Schlangen berichtete.

Nur ein paar Schritte von der mit exotischen Düften durchzogenen Afrika-Halle herrschte zwischen Engeln, Krippenfiguren und Adventsdeko schon vorweihnachtliches Flair in „Christmastown“ (Weihnachtsstadt). Durch den späteren Termin habe man auch das beginnende Weihnachtsgeschäft im Blick gehabt, sagte Messe-Sprecher Tesch. Das sei ebenfalls aufgegangen: Viele Besucher hätten die kurzen Wege bei großem Angebot genutzt und schon erste Geschenke gekauft. (rud)

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