18-jähriger Pole am Busbahnhof ausgeraubt

Kassel. Ein 18-Jähriger aus Polen ist in der Nacht zu Donnerstag am Fernbusbahnhof neben dem Bahnhof Wilhelmshöhe ausgeraubt worden. Die Täter erbeuteten die drei Reisetaschen des jungen Mannes. Darin befanden sich auch die Geldbörse mit 30 Euro und den Papiere des Opfers.

Der 18-Jährige war nach Angaben der Polizei gegen 1 Uhr aus einem Fernbus gestiegen und hatte sich auf einer Bank im Wartebereich des Bahnhofs hingesetzt. Da setzte sich ein älterer polnischer Landsmann zu ihm, verwickelte ihn in ein Gespräch und ließ sich nicht abwimmeln. Nach einer Weile kam auch ein Deutscher hinzu, der den älteren Polen offenbar kannte. Plötzlich bedrohte der Deutsche den 18-Jährigen mit einem Messer. Der Pole riss dem Opfer daraufhin eine Reisetasche von der Schulter. Die zwei anderen Taschen verlor der 18-Jährige auf der Flucht an die Täter. (rud)

Täterbeschreibung: Der Pole war 30 bis 40 Jahre alt, 1,80 Meter groß, schwarze Haare, Dreitagebart, fehlende Schneidezähne, 15 Zentimeter langes Tattoo auf linkem Unterarm, dunkel gekleidet. Der Deutsche etwa 20 Jahre alt, deutlich kleiner, dunkle Haare, Jeans und Oberhemd, schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle, blaue Ikea-Tüte. Hinweise: Tel. 0561/91 00.

Rubriklistenbild: © dpa

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