Hauptstelle der Kasseler Bank wurde für 17,6 Millionen Euro umgebaut und saniert

1950er-Jahre leben auf

Wird am kommenden Montag, 18. März, nach zweijähriger Bauphase wieder eröffnet: Die Hauptstelle der Kasseler Bank an der Rudolf-Schwander-Straße 1. Das Haus aus den 1950er-Jahren wurde für 17,6 Millionen Euro umgebaut und saniert. Fotos:  Andreas Fischer

Kassel. Nach zweijähriger Sanierung wird die Hauptstelle der Kasseler Bank an der Rudolf-Schwander-Straße 1 am Scheidemannplatz am kommenden Montag, 18. März, wieder eröffnet. 17,6 Millionen Euro hat die Genossenschaftsbank in die Komplettsanierung des Hauses aus den 1950er-Jahren investiert. 90 Prozent der Aufträge gingen an heimische Unternehmen.

„Die Außenansicht bildet lupenrein die 1950er-Jahre ab“, beschreibt Vorstandsvorsitzender Martin Schmitt das neue „Tor zur Innenstadt“ am Scheidemannplatz. Auch drinnen gibt es in Farben und Formen eine Rückbesinnung auf die derzeit wieder sehr geschätzten 50er, freilich mit modernster Technik für Kunden, Besucher und Mitarbeiter.

Schmuckstück Schalterhalle

Schmuckstück des generalsanierten Bankhauses ist die neue Schalterhalle. Durch Umbauten ist ein großzügiger, lichter Raum über zwei Stockwerke mit einem imposanten Glasdach entstanden, der auch für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Erdgeschoss und im ersten Stock ist ein modernes Service- und Beratungszentrum für die Kunden entstanden. Der Haupteingang wurde wieder dahin zurückverlegt, wo er sich beim Bau des Hauses befunden hatte. Im Eingangsbereich gibt es eine neue Selbstbedienungszone, in der Kunden rund um die Uhr ihre Bankgeschäfte erledigen können. Alle Bereiche des Bankhauses sind ohne Treppenstufen bequem zu erreichen. Das gilt sogar für den Tresorraum, der auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.

Den beiden Architekten Dieter Erlen und Ulrich Hartmann aus Köln ging es darum, das umgebaute Haus wieder harmonisch in das denkmalgeschützte 1950er-Jahre-Ensemble rund um den Scheidemannplatz einzufügen. Der ehemalige Anbau aus den 1980er-Jahren wurde abgerissen, an der Rückseite des Hauses entstand ein neuer Anbau mit 1000 Quadratmetern Bürofläche. Insgesamt stehen in der Hauptstelle jetzt rund 6400 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

Eine neue Parkgarage direkt am Haus mit 82 Stellplätzen für die Kunden und Besucher der Bank ist derzeit im Bau und soll im Sommer dieses Jahres fertig sein. Die Zufahrt erfolgt über die Schomburgstraße. Das Parkhaus wird bereits über Ladestationen für Elektroautos verfügen. Über den Parketagen entstehen im fünften Stock weitere 344 Quadratmeter Büros. Im Erdgeschoss des Parkhauses wird eine öffentliche Kantine eingerichtet. Das alles kostet weitere 6,5 Millionen Euro. STICHWORT

Von Jörg Steinbach

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