Mann soll brutal vorgegangen sein

20-Jähriger soll Prostituierte vergewaltigt haben

Kassel. Ein 20-jähriger Mann aus Kassel soll am Sonntagabend eine 32 Jahre alte Prostituierte aus Kassel vergewaltigt haben. Die Beweislast gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger, der sich am Sonntagabend an einer 32-jährigen Prostituierten vergangen haben soll, ist erdrückend.

Dies teilt Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch mit. Es gebe entsprechende Spuren sowohl im Tat-Fahrzeug als auch an der Kleidung des Opfers. Auch ein Kondom sei sichergestellt worden.

Dennoch, so Jungnitsch, habe der 20-Jährige die Tat bei seiner Festnahme bestritten. Dem jungen Mann wird vorgeworfen, die 32-jährige Drogenabhängige am Sonntag gegen 22 Uhr auf dem illegalen Straßenstrich an der Gießbergstraße (Nordstadt) aufgelesen und etwa 20 Minuten später an einem Kleingartengelände im Stadtteil Philippinenhof brutal vergewaltigt zu haben.

Zur ersten Begegnung war es in der Gießbergstraße gekommen. Dort hatte der mutmaßliche Täter mit geöffnetem Autofenster neben der Prostituierten gehalten. Nach einer kurzen Verhandlung durch das Fenster soll die Frau nach Auskunft der Polizei in den Wagen des Mannes gestiegen sein.

An der Straße Am Sandkopf endete die Fahrt. Dort sei es aber nach den Schilderungen der Prostituierten nicht zu den vereinbarten Handlungen gekommen. Stattdessen habe der Freier die vereinbarte Anzahlung, die er unter den Scheibenwischer geklemmt hatte, wieder eingesteckt. Anschließend soll er die Frau vergewaltigt haben. Wie die 32-Jährige bei der Vernehmung angab, habe sie vergeblich versucht, sich gegen den körperlich überlegenen Mann zu wehren.

Im Anschluss an die Tat sei der Mann mit ausgeschaltetem Licht weggefahren und ließ die Frau zurück. Diese konnte sich aber den Fahrzeugtyp und das Kennzeichen merken und informierte sofort die Polizei per Handy. Die Polizeibeamten fanden die verletzte und völlig aufgelöste Frau und brachten sie zur Untersuchung in ein Kasseler Krankenhaus. Der Beschuldigte konnte gegen Mitternacht nach einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kasseler Polizei und des Kriminaldauerdienstes in seiner Kasseler Wohnung festgenommen werden.

Das von ihm benutzte Fahrzeug seines Vaters wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Da das Gelände am Kleingartenverein matschig gewesen sei und entsprechende Verschmutzungsspuren am Fahrzeug festzustellen gewesen seien, könne auch hier ein Abgleich erfolgen, sagte Jungnitsch. Noch am Montag erließ ein Haftrichter am Amtsgericht Kassel auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl. Seitdem sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. (bal)

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