Das Motiv war Wut

20-Jähriger tritt Blitzer vor Augen der Kasseler Wachpolizei um

Ein Tempomessgerät steht während einer Pressevorführung an der Reeperbahn. Bund und Länder haben sich trotz rechtlicher Unsicherheiten bei neuen und schärferen Regeln über Fahrverbote bei zu schnellem Fahren vorerst auf keine einheitliche Linie geeinigt. Der Bund forderte die Länder auf, ab sofort den alten Bußgeldkatalog wieder anzuwenden, wie das Bundesverkehrsministerium am 02.07.2020 nach Beratungen mit den Ländern auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
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Ein 20-Jähriger hat aus Wut in Oberzwehren einen Blitzer umgetreten.

Ein 20-jähriger Mann hat am Montagnachmittag in Oberzwehren einen mobilen „Blitzer“ zur Geschwindigkeitsüberwachung vorsätzlich beschädigt.

Kassel - Nach Angaben von Polizeisprecherin Ulrike Schaake war der Fußgänger gegen 14 Uhr zu der Radarmessanlage, die in der Heinrich-Plett-Straße direkt hinter einem Zivilwagen der Wachpolizei aufgestellt war, genähert und sie kurzerhand umgetreten. Dadurch schlug die eingebaute Diebstahlsicherung des umgefallenen und sichtbar beschädigten Geräts sofort Alarm. Der 20-Jährige wusste vermutlich nicht, dass ein Wachpolizist in dem Zivilfahrzeug saß. Der stieg aus dem Fahrzeug und stellte den Randalierer auf frischer Tat. Der junge Mann gab an, dass er aus Wut über Bußgelder, die er habe zahlen müssen, den „Blitzer“ demoliert habe.

Wie hoch der Schaden genau ist, wird nun durch einen Sachverständigen geprüft, so die Polizeisprecherin. Der 20-Jährige aus Kassel muss sich wegen „Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel“ verantworten.  (use)

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