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25.000 Besucher beim „Winterzauber“ in Kassel

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Schneekönigin Heike Riedemann beim Winterzauber vor der Orangerie in Kassel.
Schneekönigin Heike Riedemann beim Winterzauber vor der Orangerie in Kassel. © Dieter Schachtschneider

In der vergangenen Woche fand von Mittwoch bis Samstag die zweite Auflage des „Winterzaubers“ vor der Orangerie statt. Wir sprachen mit Christian Rode, Geschäftsführer des Veranstalters „Evergreen“, über den Verlauf der Ausstellung.

Wie viele Menschen haben den Winterzauber besucht?

Der Winterzauber war grandios und hat unsere Erwartungen und die der teilnehmenden Betriebe übertroffen. An den vier Tagen kamen rund 25 000 Besucher.

Wie war die Resonanz der Aussteller?

Die Aussteller waren rundumzufrieden und kommen gerne nächstes Jahr wieder nach Kassel. Ganz besonders wurde die Location bewundert. Über 100 leuchtende Pagodenzelte vor der wunderschönen Orangerie sind schon etwas ganz Besonderes. Auch unser Kooperationspartner und Vermieter, die Museumslandschaft Hesse Kassel (MHK), war voll des Lobes.

Planen Sie Änderungen für das kommende Jahr?

Ja, wir planen viele Verbesserungen im nächsten Jahr umzusetzen. Eine besonders positive Veränderung in 2023 ist, dass der Winterzauber bis einschließlich Sonntag stattfinden wird. Also gerne den Termin 9. bis 12. November 2023 vormerken. Außerdem möchten wir das Angebot ausweiten und auch das Rahmenprogramm ausbauen.

Es gab im Internet vereinzelt Kritik, dass für den Winterzauber Eintritt genommen wird. Kinder bis 17 zahlen nichts, für Erwachsene kostet der Eintritt zehn Euro.

Diese Kritik ist unbegründet und wird zurückgenommen, wenn die Besucher sehen, welcher Aufwand betrieben wurde. Die Vorbereitungen für eine Großveranstaltung in dieser Qualität nehmen ein gesamtes Jahr in Anspruch. Ein zehnköpfiges Team vom Veranstaltungsspezialisten kümmert sich um jeden einzelnen Aussteller, um die hohe Qualität des Angebots zu gewährleisten. Der Aufbau der Infrastruktur, der über 100 Zelte, die Werbung sowie viele weitere Kostenfaktoren fallen ins Gewicht. Auch der behutsame Umgang mit dem besonderen Veranstaltungsort, die Reinigung und Herstellung der Flächen sind sehr kostspielig. Während der Veranstaltung sind bis zu 100 Personen im Einsatz. Das alles will bezahlt sein.

Sie haben sicher auch die Inflation gespürt?

Auch die Kostensteigerungen der letzten Monate haben keinen Bogen um die Veranstaltungsbranche gemacht. Da kommt in einem Jahr Vorbereitung sehr viel zusammen. Die MHK erhält eine Miete und eine Beteiligung am Eintrittspreis, was auch sehr gut ist. Denn so fließt ein Teil der Einnahmen in die Erhaltung unserer schönen Denkmäler und Parks.   (use)

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