Luftrettungszentrum zeigte Fahrzeuge und Hubschrauber

Pilot Jochen Sturm (links) von der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal erklärt Sina-Marie Horstmann (10) aus Niestetal-Sandershausen das Cockpit vom Rettungshubschrauber Christoph 7. Foto: Schaffner

Kassel. 3500 Besucher haben auf dem Gelände der Messe Kassel das zehnjährige Bestehen vom Förderverein des Kasseler Luftrettungszentrums Christoph 7 gefeiert. Großer Andrang herrschte vor allem rund um den gleichnamigen Rettungshubschrauber, der trotz Einsatzbereitschaft besichtigt werden konnte.

Auch andere Rettungsdienste, Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr hatten Fahrzeuge und Helikopter mitgebracht. „Das Interesse war riesengroß“, freute sich Vorstandsmitglied Christian Münch vom Förderverein über die Resonanz trotz schlechten Wetters. Besonders hervor hob der Notarzt das ehrenamtliche Engagement der verschiedenen Aussteller im Rahmen der Feierlichkeiten.

Es sei schön, sich einmal außerhalb des Ernstfalls zu treffen und auszutauschen. „Wir lernen uns besser untereinander kennen und können davon bei künftigen Einsätzen profitieren“, sagte Notarzt Peter Stahl, der dem Förderverein vorsteht.

Retter präsentierten sich

So präsentierten sich auch die Rettungsdienste und Behörden, mit denen das Luftrettungszentrum im Alltag eng zusammenarbeitet: Die Feuerwehr befreite beispielsweise während einer Übung Verletzte aus einem eingeklemmten Auto, das Technische Hilfswerk demonstrierte eine Höhenrettung. Zudem konnten die Besucher bei einem privaten Anbieter per Hubschrauber selbst in die Luft gehen.

Der Förderverein des Luftrettungszentrums Christoph 7 wurde im April 2002 gegründet. Seitdem informiert er über die Arbeit des Luftrettungszentrums und fördert das Miteinander der Rettungsdienste. Außerdem finanziert der rund 1000 Mitglieder starke Verein unter anderem Aus- und Fortbildungen der Crew und fehlende Ausrüstung sowie Kleidung. (psn)

Mehr Infos zur Luftrettungsstation und dem Förderverein: www.christoph7-kassel.de

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