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Fehlender 3G-Nachweis: Streit zwischen Bahn-Fahrgast und Kontrolleur eskaliert

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Eine mehrfarbige Bahn steht auf einem Gleis.
In einem Zug der Hessischen Landesbahn kam es am Montag zwischen Borken und Kassel zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. © Archivfoto/nh

Ein Fahrgast der Hessischen Landesbahn zwischen Borken (Schwalm-Eder-Kreis) und Kassel hat keinen 3G-Nachweis. Er muss aussteigen. Dann eskaliert der Streit mit dem Kontrolleur.

Kassel/Borken – Zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Kratzen und Schlägen kam es am Montag gegen 16.35 Uhr in einer Hessischen Landesbahn, die von Borken (Schwalm-Eder-Kreis) in Richtung Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe unterwegs war.

Nach Angaben von Ibrahim Aras, Sprecher der Bundespolizei, machten ein 24-jähriger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma und sein Kollege eine Kontrolle auf den 3G-Corona-Nachweis im Zug – bei einem Verstoß gegen die Corona-Regeln können bis zu 1000 Euro Strafe drohen. Ein 73-jähriger Mann aus Bad Langensalza (Thüringen) konnte dabei keinen Nachweis vorzeigen und sollte daher die Bahn verlassen.

Wegen 3G-Nachweis: Streit zwischen Bahn-Fahrgast und Kontrolleur eskaliert

Weil der 73-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, versuchte der Sicherheitsmann aus Kassel, den Fahrgast aus dem Zug zu begleiten. Dieser Maßnahme soll sich der 73-Jährige mit Kratzen und Wegstoßen widersetzt haben. Daraufhin habe der Sicherheitsbedienstete dem Fahrgast mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Beide Männer seien dabei verletzt worden.

Eine Streife der Bundespolizei konnte die Streithähne voneinander trennen und von allen Beteiligten die Personalien aufnehmen. Die Bundespolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung eingeleitet.

Neben dem Sicherheitspersonal sollen auch Schaffner die 3G-Corona-Regeln kontrollieren. (Ulrike Pflüger-Scherb)

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