Perspektive 50plus – Beschäftigungspakt Nordhessen

… ist das regionale Großprojekt des Bundesprogramms „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen.“ Das Bundesprogramm ist aktuell in seiner dritten Programmperiode bis 31.12.2015.

Seit Ende 2005 arbeiten unter dem Dach des Bundesprogramms mittlerweile 78 Beschäftigungspakte mit 421 Jobcentern in ganz Deutschland an der Wiedereingliederung älterer langzeiterwerbsloser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Die Mobilisierung der Regionen hat ein reiches Spektrum an Projekten und Instrumenten entstehen lassen, die jeweils an die besonderen Bedingungen der jeweiligen Region anknüpfen.

So auch in Nordhessen.

 Die Jobcenter von Stadt und Landkreis Kassel, des Werra-Meißner-Kreises, des Schwalm-Eder-Kreises und des Kreises Waldeck-Frankenberg arbeiten mit vielen maßgeblichen Akteuren in der Region zusammen, um älteren Langzeiterwerbslosen wieder eine faire Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bieten. Und das funktioniert auch – durch die speziell ausgerichteten Regionalprojekte konnten allein in 2012 fast 1200 Mitarbeiter/innen 50plus für die regionale Wirtschaft zurück gewonnen werden. Dieses Ergebnis ist die direkte Folge einer Projektstrategie, die den Bedürfnissen der nordhessischen Unternehmen ebenso Rechnung trägt wie den individuellen Anforderungen der Bewerber/innen.

Der nordhessische Beschäftigungspakt besteht aus verschiedenen Teilprojekten unterschiedlicher Größenordnung. Allen gemein ist eine duale Struktur der Teilnehmerbetreuung, die sowohl innerhalb der Jobcenter als auch in externen Coachingzentren realisiert wird. Hinzu kommen spezifische Ansätze, die in Absprache mit Unternehmen und regionalen Akteuren entwickelt werden. Mit dem fahrbaren Servicebüro Job-Mobil erreicht der Pakt auch entlegene Dörfer im kurhessischen Bergland. Mit an Bord - neben Stellenangeboten für Bewerber/innen - auch immer nützliche Informationen für Unternehmen zu Förder- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Durch die enge Zusammenarbeit von gleich fünf Jobcentern kann zudem auf einen erweiterten Bewerber/innen-Pool zurückgreifen. Durch den stetigen Anstieg des deutschen Altersdurchschnitts sowie durch die ab 2011 kontinuierlich absinkenden Schulabgängerzahlen wird der demografische Wandel nicht nur die Gesellschaft im Allgemeinen, sondern fast jedes Unternehmen im Besonderen treffen. Die Belegschaften werden älter und sie werden per se stärker belastet. Schon jetzt erarbeitet der Pakt Projekte zur Gesundheitsförderung für Bewerber/innen und führt diese mit Kooperationspartnern auch durch.

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