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Ungeklärte Ursache: Mann in der Fulda in Kassel ertrunken

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Ein 58-jähriger Mann aus Hofgeismar ist am Mittwochabend in der Fulda an der Hafenstraße in Kassel ertrunken.

Kassel - Nach Angaben von Polizeisprecherin Ulrike Schaake waren gegen 18 Uhr Hilferufe eines Mannes in Höhe des Hafenbeckens in Kassel zu hören gewesen. Sofort seien Suchmaßnahmen eingeleitet worden, an denen die Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei und Streifen der Polizei beteiligt waren.

Eine knappe Stunde später hätten Einsatzkräfte der Feuerwehr eine leblose Person nahe der Kläranlage gefunden und aus der Fulda gezogen. In einem Krankenhaus konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Laut Kripo ist bislang nicht geklärt, ob ein Unfall oder eine andere Ursache zugrunde liegt.

Blaulicht
In der Fulda in Kassel ist ein 58 Jahre alter Mann ertrunken. Ob ein Unfall oder eine andere Ursache zugrunde liegt, ist bislang noch unklar.  © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Mann in der Fulda in Kassel ertrunken: Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Weiteren Aufschluss über die Umstände des Todes soll nun neben den andauernden Ermittlungen auch eine Obduktion geben. (use)

Bereits Anfang des Jahres war in der Fulda bei Kassel eine Leiche geborgen worden. Die Feuerwehr war damals mit insgesamt sechs Fahrzeugen in Fuldatal (Kreis Kassel) im Einsatz.

Hilfe bei Suizidgedanken

Um Nachahmer-Effekte zu verhindern, berichten wir im Einklang mit dem Pressekodex nur mit großer Zurückhaltung über Suizide und wird daher auch in diesem Fall auf die Nennung weiterer Details verzichten.

Wenn Ihre Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, bieten verschiedenen Organisationen Hilfe und Auswege an: Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222. Dort sind Mitarbeiter rund um die Uhr erreichbar, mit ihnen können Sorgen und Ängste geteilt werden. Die Telefonseelsorge bietet auch einen Chat an: telefonseelsorge.de.

Für Kinder und Jugendliche gibt es außerdem die „Nummer gegen Kummer“ – erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter 11 6 111 oder 0800/111 0 333. Eine Mailberatung für junge Menschen gibt es auch über die Website U25 Deutschland und über Jugendnotmail.

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