Open-Air-Festival Umsonst und Draußen am Schlachthof 

Mit Mützen zum Musikgenuss: 6000 Fans beim Mind the Gap in kassel

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Sorgten beim Mind-the-Gap-Festival im Nordstadtpark für Tanzlaune: Die Kasseler Band „Who killed the lynx?“.

Kassel. Auch bei seiner sechsten Auflage war das Umsonst-und-draußen-Festival des Schlachthofs eine gute Mischung, darunter viele heimische Künstler.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Das war am Wochenende die pragmatische Devise von Tausenden, die an zwei Tagen wieder zum beliebten Open-Air-Festival „Mind the Gap“ in der Nordstadt gekommen waren.

Vor dem Hintergrund der tropischen Temperaturen in den zurückliegenden Wochen und ursprünglich angesagtem Regen war die Quote an Mützen und Anoraks auffallend hoch: Die rund 6000 Besucher an zwei Tagen ließen sich von den kühlen Temperaturen nicht davon abhalten, zum Musikgenuss in den Nordstadtpark zu strömen.

Auch Jan Umbach (17) aus Baunatal hatte sich mit einer warmen Kapuzenjacke ausgerüstet und machte es sich beim Auftritt der Kasseler Band „Who killed the lynx“ am Samstag mit Freundinnen auf einer Picknickdecke bequem. '“Ich finde das Festival richtig gut, so familiär. Klasse, dass hier so viele lokale Bands auftreten.“

Und Gruppen wie die Jungs von „Who killed the lynx“, die, so Sänger Fernando Morales, gerade ihr Abi gemacht haben, stellten einmal mehr unter Beweis, was Kassel zurzeit an hochkarätigem Musikernachwuchs zu bieten hat.

Bequem bei Papa: Piet (2) auf dem Rücken von Bruno Klein.

Nachdem am Freitag gerockt wurde, machte am Samstagnachmittag der Kasseler Kinderliedermacher Bernd Meyerholz und seine Kunter-Bänd den Auftakt und zog seine kleinen Fans wie gewohnt in den Bann.

Auch bei seiner sechsten Auflage war das Umsonst-und-draußen-Festival des Schlachthofs eine gute Mischung. Das Programm fand auf der Hauptbühne im Nordstadtpark und im Boreal statt, dort waren vor allem lokale Künstler vertreten. Es war wieder ein schönes, friedliches Fest, viele Familien waren da“, sagte Marcel Klier vom Schlachthof: „Wir waren sehr froh, dass es nicht geregnet hat.“ Trotz der Kälte strömten laut Klier so viele Besucher herbei wie im vergangenen Jahr.

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