Protestaktion in Hannover mit OB Hilgen und Ministerin Kühne-Hörmann

6000 Karten für die Schleuse

Kassel / Hannover. Wichtiger Termin für die Rettung der Kasseler Schleuse: Am kommenden Montag wird eine Delegation aus Kassel nach Hannover zur Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte reisen, um sich für den Erhalt der Schleuse und der Fulda als Wasserstraße einzusetzen.

Mit dabei sind Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD), Hessens Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU), der Sprecher des Zweckverbandes Kasseler Sportschifffahrt (ZKS), Jan Hörmann, und mehrere Vorsitzende von Kasseler Wassersportvereinen.

Sie werden in Hannover an den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), rund 6000 Postkarten mit Unterschriften übergeben. Mit diesen Postkarten haben sich Menschen in Kassel für den Erhalt der Stadtschleuse eingesetzt. Viele andere haben Postkarten selbst ans Bundesverkehrsministerium geschickt. Enak Ferlemann ist der für die Wasserstraßen zuständige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

Geld für neue Kammer

Wie berichtet, ist die 99 Jahre alte Schleuse marode. Sie muss dringend saniert werden. Sollte sie geschlossen werden, ist die Fulda bei Kassel als Wasserstraße bedroht. Der Einbau einer neuen, kleineren Schleusenkammer würde etwa sechs Millionen Euro kosten. Es geht jetzt darum, dass Berlin das Geld bereitstellt.

Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann ist in Hannover dabei, weil sie die Sanierung der Schleuse zu einem bundesweiten Pilotprojekt machen möchte, das Vorbildcharakter für andere alte Schleusen haben könnte. Nach ihren Vorstellungen könnte die Kasseler Schleuse durch die Zusammenarbeit des Denkmalschutzes mit der Universität Kassel erhalten werden. (tho)

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