72-Stunden-Aktion: Startschuss für katholische Jugend in Kassel

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Voller Tatendrang: Die Jugendlichen aus Kassel, Vellmar und Melsungen haben gestern vor der Elisabethkirche zusammen mit ihren Betreuern und Diözesanjugendpfarrer Alexander Best (rechts) den Start der 72-Stunden-Aktion gefeiert. 

Ab sofort wird gewerkelt, gepflanzt und Gutes getan, was das Zeug hält. Drei Tage lang sind katholische Jugendliche in der Region unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ im Einsatz für soziale Zwecke.

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag um punkt 17.07 Uhr fiel vor der Kirche St. Elisabeth – und zeitgleich an vielen Orten in ganz Deutschland – der Startschuss für die 72-Stunden-Aktion des Bunds der Katholischen Jugend (BDKJ).

Bundesweit beteiligen sich rund 85.000 Kinder und Jugendliche an der Sozialaktion. In Nordhessen sind bis einschließlich Samstag 370 Teilnehmer in neun Teams im Einsatz. „Wir wollen zeigen, was so viele Hände innerhalb von kurzer Zeit bewirken können“, sagt Rebecca Herud vom Katholischen Jugendreferat Kassel

In Kassel haben sich die Mädchen und Jungen der Pfarrgemeinden Herz Jesu (Niederzwehren) und St. Theresia (Süsterfeld-Helleböhn) zum Ziel gesetzt, andere Menschen zum Lachen zu bringen. Sie bereiten ein „spaßiges Mitmach-Theater“ vor, das sie am Samstag in einem Seniorenheim sowie öffentlich im Kindertreff Hafen 17 aufführen (11.45 Uhr, Hafenstraße 17, Eintritt frei). Dabei soll das Publikum nicht nur stumm zuschauen, sondern selbst auf der Bühne aktiv werden – ob bei Improvisationsspielen oder Pantomime-Szenen wie einem Bobbycar-Rennen, bei dem sich nicht vom Fleck bewegt.

Ein prominenter Gast hat sich schon angekündigt: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey wird unter bundesweit mehr als 3300 Projekten der Aktion das in Kassel besuchen.

Auch in der Gemeinde Heilig Geist in Vellmar wird sich bis Samstagnachmittag viel getan haben: Dort legen die Jugendlichen eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheit an und gestalten eine Terrasse. Die Vellmarer Teilnehmer hatten zum Auftakt der Aktion in Kassel extra nur eine kleine Delegation geschickt, um mit dem Startschuss direkt loswerkeln zu können. 72 Stunden wollen schließlich ausgenutzt werden.

Auch in Melsungen, Borken und Zierenberg sind in den nächsten Tagen eifrige Katholiken am Werk. In Eschwege bauen Schüler mit Unterstützung von Studierenden des Instituts für Theologie der Uni Kassel einen Sinnesgarten für ein Behindertenwohnheim. Zur 72-Stunden-Website.

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