Besucher sorgten sich um Wasserversorgung wegen Hitze

Kostenlose Wasserstelle für 90er-Party im Kasseler Auestadion eingerichtet

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Es wird heiß: Zusätzlich zur Sonne wird am Samstag unter anderem die Musikgruppe Snap den Besuchern der 90er-Jahre-Party im Auestadion einheizen.

Kassel. Angesichts der heißen Temperaturen hat die Versorgung mit Trinkwasser bei der 90er-Jahre-Party am Samstag im Auestadion im Vorfeld einigen Besuchern Sorge bereitet. Nun hat der Veranstalter reagiert.

Die Hitzewelle hat ihren Zenit noch nicht erreicht: Heute kann das Thermometer in Nordhessen auf bis zu 35 Grad klettern. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes melden in ihrer Trendprognose, dass es bis zum Wochenende weiterhin sehr warm bis heiß bleibe. 

Ärzte empfehlen, unbedingt ausreichend zu trinken. Das gilt auch für die Besucher der 90er-Jahre-Party am Samstag im Auestadion. Sie müssen sich bei den vorhergesagten Temperaturen auf ein schweißtreibendes Fest einstellen und besonders viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Sorge um Wasserversorgung

Doch die Versorgung mit Trinkwasser bereitet einigen HNA-Lesern im Vorfeld der Veranstaltung Sorgen. Per Mail, über Facebook und telefonisch erreichten uns in den vergangenen Tagen Anfragen, ob der Veranstalter für ausreichend Wasser sorge. Andere fragten nach den Getränkepreisen. So schreibt der Facebook-Nutzer „Ha Har“, bei der 90er-Jahre Party in Halle Anfang Juni habe ein 0,25-Liter Becher Wasser 2,50 Euro gekostet. Hochgerechnet auf einen Liter seien das zehn Euro. „Das fände ich inakzeptabel und würde die Karten verkaufen.“ Auch die Mitteldeutsche Zeitung hatte nach der Party über die Kritik an den Getränkepreisen berichtet.

Nun hat der Veranstalter reagiert. Die „HockeyPark Betriebs GmbH & Co. KG“ teilte auf Anfrage unserer Zeitung mit, es werde am Samstag aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen „eine kostenlose Wasserstelle im Auestadion geben“. Das kostenfreie Wasser kündigt der Veranstalter jetzt auch auf Facebook an. Weitere Vorkehrungen seien aber nicht geplant, sagte Pressesprecherin Jessica Schuck. Die Auflagen der Feuerwehr seien ohnehin sehr hoch. Maßnahmen darüber hinaus seien nicht notwendig.

Keine Planänderungen bei der Feuerwehr

Auch die Feuerwehr selbst sieht bislang keine Planänderungen vor. Die Veranstaltung am Samstag werde behandelt wie immer. Es sei ein Sanitätsdienst vor Ort. Eine Aufstockung der Einsatzkräfte sei nicht geplant, sagte ein Sprecher gestern.

Die sind momentan andernorts besonders gefordert. Die Feuerwehren der Region warnen vor erhöhter Brandgefahr: Schon eine Zigarettenkippe im Blumenkübel kann derzeit ein Feuer auslösen. Meldungen über in Flammen stehende Felder, Wiesen und Böschungen häufen sich. So brannte im Kasseler Naturschutzgebiet Dönche eine Fläche von 400 Quadratmetern. Die Feuerwehr brauchte die Besatzung von insgesamt fünf Fahrzeugen, um die Flammen zu löschen. Bei Hofgeismar brannten 300 Quadratmeter des Kelzer Felds: Eine Strohballenpresse war defekt und löste das Feuer aus. 

Hitze-Tipps: Leichte Kost und viel Wasser

Hier ein paar Tipps, um gesund durch die Hitze zu kommen: 

  • Wichtig ist vor allem, viel zu trinken. Empfohlen werden zwei bis drei Liter pro Tag. 
  • Heiße beziehungsweise lauwarme Getränke sind bei Hitze besser als eisgekühlte. Denn unser Körper muss alle Speisen und Getränke auf Körpertemperatur bringen. 
  • Beim Essen gilt: leicht und bekömmlich. Statt Steak und fettiger Bratwurst sollte man lieber Salate oder Fischgerichte essen. 
  • Auch die Kleidung sollte luftig und leicht sein – am besten aus Naturstoffen wie Baumwolle. 
  • Ebenso gehören eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutzmittel dazu. 
  • Der Sonnenschutz sollte mindestens Lichtschutzfaktor 20 haben und auf alle unbedeckten Körperstellen aufgetragen werden. 

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