Mann wohl mit Bus nach Kassel gekommen

A 49-Unfall: Opfer war vermutlich Pole

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Wer hat einen Mann mit diesen Kleidungsstücken gesehen? Die Polizei versucht, die Identität eines Unfallopfers zu klären.

Kassel. Der Mann, der in der Nacht zu Samstag auf der A 49 an der Anschlussstelle Niederzwehren überfahren worden ist, stammt vermutlich aus Polen. Nach wie vor kennt die Polizei die Identität des tödlich verunglückten Mannes zwar nicht.

Möglicherweise handele es sich aber um einen Mann, der am Freitagabend mit einem internationalen Linienbus von Polen nach Kassel gereist ist und jetzt offenbar vermisst wird, berichtet Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Vermisstenfall in Polen und dem tödlichen Unfall in Kassel gibt, versuchten die Ermittler derzeit auf internationaler Ebene zu klären.

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Sollte es sich bei dem Toten tatsächlich um den Fahrgast des Busses aus Polen handeln, müsste er sich im Zeitraum zwischen der Busankunft am Bahnhof Wilhelmshöhe gegen 19 Uhr und dem tödlichen Unfall gegen 2.40 Uhr über sieben Stunden lang in Kassel aufgehalten haben. Die Polizei hat Bilder von Bekleidungsstücken des Mannes veröffentlicht und hofft auf Hinweise von Zeugen, die ihn am Freitagabend oder in der Nacht zu Samstag gesehen haben.

Der tot auf der Autobahn aufgefundene Mann wird auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Er war schlank und hatte lange, strähnige Haare mit Geheimratsecken. Er trug eine knielange Cargohose, graue Turnschuhe mit schwarzen und weißen Steifen, ein weißes, kurzärmliges Sommerhemd mit schmalen, bunten Streifen und einen dunklen Strickpullover mit weißen Streifen an den Ärmeln und dem Emblem „46“.

Dass der Mann Pole sein könnte, schließt die Polizei auch daraus, dass einige seiner Kleidungsstücke Etiketten in polnischer Sprache haben oder nur in Polen oder bei polnischen Versandhändlern erhältlich sind. (rud)

Hinweise an die Polizei: Tel. 0561/9100.

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