Bestehende Gebäude müssen eventuell weichen

Abriss wird geprüft: Neubauten für Labore an der Druseltalstraße

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Veterinäramt ist schon lange ausgezogen: An der Druseltalstraße werden zwei neue Gebäude mit Landeslaboren entstehen. Im nächsten Jahr sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.

Kassel. Wo jahrzehntelang das Veterinäramt beheimatet war, rücken bald die Bagger an. An der Druseltalstraße in Wilhelmshöhe wird das Land Hessen zwei Neubauten errichten, in denen Labore des Landes untergebracht werden. Dafür müssen voraussichtlich die bestehenden Immobilien weichen.

Nächstes Jahr werde mit der Ausschreibung der Bauarbeiten begonnen, teilt der Landesbetrieb Bau und Immobilien (LBIH) auf HNA-Anfrage mit. Erst anschließend werde endgültig feststehen, ob die vorhandenen Gebäude abgerissen werden müssen. Einen Fertigstellungstermin gebe es noch nicht, aber für beide Standorte bestehe bereits Baurecht. Näheres zur Gestaltung und Größe der geplanten Gebäude war nicht zu erfahren. Die bestehende Parkgarage solle saniert werden.

Nach dem Auszug des Veterinäramtes wurde der Gebäudekomplex Druseltalstraße 61 ab 2015 zwischenzeitlich als Erstaufnahme für über 200 Flüchtlinge genutzt. Die Unterkunft wurde aber bereits wieder geschlossen.

Im deutlich größeren Gebäude Druseltalstraße 67 ist aktuell bereits das Hessische Landeslabor mit einem Standort ansässig.

In den Neubauten sollen mehrere Labore zusammengefasst werden. So sollen die Labore des Landesbetriebes Hessisches Landeslabor (LHL) und des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) untergebracht werden. Das HLNUG ist bisher in Kassel auf dem Areal der ehemaligen Jägerkaserne an der Ludwig-Mond-Straße beheimatet. Die dortige Emissionssimulationsanlage wird ebenfalls in die Neubauten in Wilhelmshöhe verlagert.

Zudem erhält das Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe des Regierungspräsidiums Kassel (RP) dort einen neuen Standort. Bislang sind dessen Chemielabore ebenfalls noch in der früheren Jägerkaserne eingerichtet.

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