Uni-Jubiläum: Mitarbeiter zeigten, dass ein Fest vor allem Aktivität bedeutet

Göttingen. Dass ein Mitarbeiter-Fest viel mehr sein kann als nur Essen und Trinken, bewiesen Beschäftigte der Uni Göttingen bei ihrer Feier zum 275-jährigen Jubiläum der Georgia-Augusta am Donnerstag auf dem Campus und im Zentralen Hörsaalgebäude.

Letzteres war nicht unwichtig für die Veranstaltung, denn kräftige Regengüsse verwandelten die Campus-Plätze in Wasserbahnen und trieben die Gäste in die ZHG-Halle.

Dort ruhte der Lehrbetrieb, was prompt vom AStA als Kritikpunkt an der Jubiläumswoche per Pressemitteilung bemängelt wurde. Studenten und Mitarbeiter, die das Fest besuchten, dürfte es egal gewesen sein. Die meisten staunten über die vielen Mitmachangebote. Denn: Nur Rumstehen oder -sitzen war nicht angesagt, stattdessen das Bewegen, Ausprobieren und Informieren. Für Action war beim Jux-Wettmelken und Löschangriff gesorgt. Beides veranstaltete die Fachschaft der Agrarwissenschaften. Physiotherapeutin Elisabeth Wiemeyer war stolz über ihre 230 Milliliter, die sie in nur einer Minute dem Plastik-Euter entlockt hatte. Der interne Wettkampf mit Kollegin Martina Blume ging klar an sie.

Derweil arbeiteten UMG-Kollegen in der Halle und zeigten intensive Trainingsmethoden mit der Wackelstange Flexi-Bar und der Vibrationsplatte Galileo.

275 Jahre Uni Göttingen: Die Mitarbeiter feiern 

Die Sportwissenschaftler hatten den Menschen-Kicker vom Sportfest am Vortag gleich mitgebracht und der wurde für viele zur EM-Generalprobe. Wer Golfschläge ausprobieren wollte, konnte das unter Anleitung von Dmitri Peters vom Golfclub Hardenberg tun. Stefanie Caesar gelangen so ihre ersten Schläge. Die hatte der zwölfjährige Tom schon hinter sich: Er lochte souverän im 50-Punkte-Loch ein. Und was gab’s noch: Spannende Versuche der Biologen, Chemiker und Physiker, Mini-Roboter und mehr. Mancher genehmigte sich aber auch ein Glas Wein und lauschte der Bandmusik Es war ja schließlich ein Fest, eines zu dem viele kamen.

• Uni-Jubiläum am Freitag: ab 14 Uhr; Campus und ZHG, Kunst- und Kulturfest, Eintritt: frei.

Von Thomas Kopietz

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