Kleiner Parteitag in Kassel: Keine Neuwahl der AfD-Spitze

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Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD.

Kassel. Elf Stunden tagte die AfD am Sonntag in Kassel hinter verschlossenen Türen. Ergebnis: Einen Sonderparteitag zur Absetzung des Vorstandes lehnte das Gremium ab.

Die zerstrittene AfD wird keinen Sonderparteitag zur Neuwahl ihres Bundesvorstands einberufen. Dies habe der Parteikonvent am Sonntag in Kassel mit großer Mehrheit beschlossen, sagte der Vorsitzende des Konvents, Berenga Elsner, am Abend. Zuletzt hatten sich mehrere führende AfD-Politiker gegen die Absetzung des bisherigen Vorstands gewandt.

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Das 50-köpfige Gremium hatte rund elf Stunden hinter verschlossenen Türen über eine Beilegung des Richtungs- und Machtkampfs beraten, in dessen Zentrum die beiden zerstrittenen Co-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen stehen. Elsner sagte, das Gremium habe sich auch mit der Partei in Baden-Württemberg beschäftigt, deren Landtagsfraktion nach antisemitischen Äußerungen des AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon auf Betreiben von Meuthen zerbrochen war. Der Konvent freue sich, dass die Partei im Landtag als eine Fraktion die Arbeit wieder aufnehmen wolle, so Elsner. (dpa)

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