AfD-Veranstaltung in Nordstadt

Gegendemo: Polizei setzte vereinzelt Pfefferspray ein

+

Kassel. Zu kleinen Zwischenfällen ist es am Mittwochabend bei der Gegendemonstration zu der Wahlveranstaltung der AfD im Philipp-Scheidemann-Haus in der Nordstadt gekommen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner hielten sich einige Gegendemonstranten nicht an die Auflage, ausschließlich den südlichen Teil des Henner-Piffendeckel-Platzes zu nutzen. Als sie zudem versuchten, die Polizeikette vor dem Philipp-Scheidemann-Haus zu durchdringen, hätten die Beamten vereinzelt Pfefferspray eingesetzt, um einen Durchbruch zu verhindern.

Anspannung in Kassel zum AfD-Wahlkampf-Auftakt

Weiterhin bestehe der Verdacht, dass sich einige Teilnehmer der Versammlung entgegen den Vorschriften des Versammlungsgesetzes vermummten. Darüber hinaus tauchten in der Menge zwei Fahnen auf, die möglicherweise PKK-Bezug haben und verboten sind. 

Der Anmelder der Versammlung, die unter dem Motto: „Für ein weltoffenes und buntes Kassel“ angemeldet war, muss sich nun wegen Verstößen gegen die Auflagen der Versammlungsbehörde verantworten. Vorgeworfen wird ihm zum einen, die zugewiesene Örtlichkeit verlassen, und zum anderen, nicht ausreichend Ordner eingesetzt zu haben. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist bei dem Einsatz niemand verletzt worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.