Alle Stationen des Lebens sind präsent

Aktion Advent: Sterben gehört im Mehrgenerationenhaus dazu

Geboren werden, aufwachsen, Spiritualität erleben: Im Heilhaus Mehrgenerationenhospiz wird auch der letzte Lebensabschnitt von jung und alt liebevoll begleitet. Foto: Archiv/Hein

Kassel. Geboren werden, leben, erkranken und gesunden, schwach werden, sterben - das alles gehört zum Menschsein dazu. Im Mehrgenerationenhaus Heilhaus in Kassel können sämtliche Stationen des Lebens im wahrsten Sinn der Wortes ER-Lebt werden.

Seit über 27 Jahren repräsentiert das Heilhaus ein Miteinander der Generationen, bei dem auch das Sterben zum Alltag gehört und schwerkranke Menschen nicht an den Rand geschoben werden. Aus diesem Grund bietet das Heilhaus seit dem Jahr 2016 auch ein Hospiz, in dem sterbenskranke Menschen auf ihren letzten Weg vorbereitet werden, als auch die Angehörigen liebevoll aufgefangen und im Umgang mit ihrer Trauer unterstützt werden.

Vom Baby bis zum Senior

Zwischen vier Monaten und 92 Jahren waren die bislang rund hundert Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren dort betreut wurden und ihre Ruhe fanden. Viele Ehrenamtliche werden im Heilhaus auf die Aufgaben geschult, Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Eine Tätigkeit, die viel psychische und physische Kraft benötigt. Aber auch in der Küche, beim Spazierengehen oder zum Vorlesen werden ehrenamtliche Helfer benötigt. Dies’ alles zu koordinieren kostet Geld. Ebenso werden Spenden benötigt, wenn Eltern ihr krankes Kind im Hospiz begleiten. 100 Euro kostet das täglich im Appartement mit Verpflegung. Fast 900 Euro kostet eine pädagogische Fachkraft in der Woche, die sich um sterbenskranke Kinder kümmert. Über einen schönen Blumenstrauß freuen sich Patienten im Pflegezimmer. Die Aktion Advent unterstützt das Hospiz sehr gern.

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