Mitte Dezember zieht die Frauenklinik in den Neubau am Klinikum

Schon fast fertig: Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Dimpfl zeigt ein Untersuchungszimmer der Uro-Gynäkologie, das bereits eingerichtet wurde. Foto:  Koch

Kassel. Es wird eine Klinik der kurzen Wege, wo Mütter und Kinder eng beieinander unter einem Dach behandelt werden können. Das ist einer der größten Vorzüge des neuen Zentrums für Frauen- und Kindermedizin am Klinikum Kassel, in das Mitte Dezember auch die Frauenklinik einziehen wird.

Auch getrennte, auf verschiedene Stockwerke verteilte Stationen wird es hier nicht mehr geben. Die insgesamt 84 Betten der Frauenklinik werden im obersten Stockwerk des Neubaus an der Mönchebergstraße untergebracht.

Im neuen Gebäude werden nun auch alle Ambulanzen der Frauenklinik, das Interdisziplinäre Brustzentrum (IBZ), das gynäkologische Tumorzentrum (GTZ) die onkologische Tagesklinik, die Uro-Gynäkologie sowie die Pränatal-Diagnostik (vorgeburtliche Sprechstunde) vereint. In den Neubau ziehen zudem die Reproduktionsmediziner mit dem Kinderwunschzentrum ein. „Wir rücken näher zusammen“, erläutert Klinik-Direktor Prof. Dr. Thomas Dimpfl. So wolle man auch inhaltlich enger zusammenarbeiten.

Vier moderne Kreißsäle

Ein weiterer riesiger Fortschritt: Die vier modernen Kreißsäle bekommen eine direkte Anbindung an die Neugeborenen-Intensiv-Station. So müssen die empfindlichen Neugeborenen nicht mehr weit transportiert werden. Bei den meisten Geburten laufe ja glücklicherweise alles normal, „aber wenn sich die Situation schlagartig ändert, ist der Hintergrund da, um schnell reagieren zu können“, betont der Chefarzt. So liegt der Operationssaal für eventuell nötige Kaiserschnitte direkt gegenüber den Kreißsälen.

Neben hellen und freundlich ausgestatteten Räumen bietet die neue Frauenklinik zudem aktuelle Untersuchungs- und Behandlungstechnik. Die meisten Geräte werden und wurden neu angeschafft.

Der Umzug der Klinik beginnt am Montag, 12. Dezember, mit einer Station und dem Kreißsaal, der schon ab diesem Tag genutzt wird. Am 12. Dezember werden Geburtshilfe und gynäkologische Not-Operationen noch parallel im Alt- und Neubau angeboten. Am Donnerstag, 15. Dezember, werden die Uro-Gynäkologie, die onkologische Tagesklinik, die gynäkologische Ambulanz, die Pränatalsprechstunde und das Interdisziplinäre Brustzentrum umziehen. Die Ambulanzen der Frauenklinik werden am 19. Dezember im Neubau öffnen.

Gemeinsamer Haupteingang

Alle Telefonnummern bleiben vorerst - per Umleitung - erhalten. Zunächst wird auch die Frauenklinik über den gemeinsamen Haupteingang mit der Kinderklinik erreichbar sein: über die Nordseite des Neubaus an der dem DRK-Blutspendedienst zugewandten Seite.

Von Martina Heise-Thonicke

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