Alte Schätzchen rollen an

100 Oldtimer werden zum Herkules-Bergpreis erwartet

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Der Herkules-Bergpreis wird in diesem Jahr vom 24. bis 26. Mai veranstaltet. Auf unserem Bild vom Bergrennen 2011 sind Dr. Mark Goepel und Dr. Ester Wieland mit einem 1938 gebauten Riley Brook Lands Special auf der Strecke unterwegs. Archivfoto: Fischer

Kassel. Der Termin für den Herkules-Bergpreis in diesem Jahr steht fest: Die historischen Fahrzeuge werden vom 24. bis 26. Mai in Kassel zu bewundern sein.

Um die Anerkennung des Bergparks Wilhelmshöhe als Weltkulturerbe nicht zu gefährden, bleibt es bei dem 2011 erstmals gefahrenen 4,5-Kilometer-Rundkurs, der nicht mehr durch den historischen Park führt. Die Strecke für die Demonstrations- und Gleichmäßigkeitsläufe der Oldtimer führt vom Schloss über Tulpen-, Nuss- sowie Ochsenallee wieder zum Schloss zurück.

2011 hatte die vierte Auflage des 2005 wieder aufgelebten historischen Bergrennens annähernd 65.000 Zuschauer angelockt. Orest-Bodo Paul, Sprecher des veranstaltenden Kurhessischen Motorsport-Clubs Kassel (KMCK), rechnet auch für den fünften ADAC-Bergpreis im Mai mit einer solchen Besucherzahl. Rund 100 Oldtimer und historische Motorräder werden an den Start gehen, bisher gibt es bereits über 30 Anmeldungen, berichtet Paul. 150 der insgesamt 300 Mitglieder des Motorsport-Clubs werden als ehrenamtliche Helfer die Veranstaltung möglich machen. Sie werden unterstützt von weiteren Aktiven aus befreundeten Clubs, zum Beispiel von den Oldtimerfreunden Kaufungen.

Der Bergpreis wird in diesem Jahr im Rahmen des Stadtjubiläums Kassel 1100 gefahren. Zudem wird die historische Rennstrecke zu Füßen des Herkules in diesem Jahr 90 Jahre alt. Von 1923 bis 1927 war der Kasseler Bergpreis eines der berühmtesten und schönsten Bergrennen Deutschlands. Von 1951 bis 1954 kam es zu einer Neuauflage als reines Motorradrennen. 2005 ließen Heinz Jordan und Dr. Dietrich Krahn den Herkules-Bergpreis wieder aufleben, der seither alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr der Hausherr in Wilhelmshöhe selbst übernommen: Professor Dr. Bernd Küster, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel.

Die alten Schätzchen werden bereits am Freitag, 24. Mai, anrollen. Am Samstag, 25. Mai, gibt es um 10 Uhr am Staatstheater den Le Mans-Start, ab 11.30 beginnt das Training auf dem Rundkurs, ab 15 Uhr starten die Wertungsläufe. Am Sonntag, 26. Mai, wird um 10 Uhr gestartet, um 15.30 Uhr gibt es einen Corso auf der Strecke und um 16 Uhr die Siegerherung vor dem Schloss.

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